Flughafen-Routine

Im November 2008 durfte der Flughafen Bangkok auf Grund eines Terroranschlages nicht mehr angeflogen werden.

An diesem Tag sollten natürlich auch viele Tiere nach Bangkok fliegen, so dass sich die Frage stellt, was mit ihnen passiert und wie die Betreuung verlief.

Ein Team unabhängiger Journalisten hat hier mal recherchiert und folgende Antwort vom HMULV bekommen:

Zu Beginn des Terrorgeschehens in Bangkok wurden Pferde und Hunde zum Export nach Thailand in Frankfurt angeliefert. Nachdem nicht abzusehen war, wie lange die Blockade andauern würde, wurden die Tiere von ihren Besitzern wieder abgeholt und zu einem späteren Zeitpunkt nach Thailand geflogen.

Soweit, so gut. Aber was passiert mit den Tieren, die nicht abgeholt werden können? Auch hierfür gibt es eine Antwort aus dem Ministerium:

Eine Sendung Eintagsküken aus den USA konnte weder zurückgeflogen noch notverkauft werden, da kein europäischer Geflügelbetrieb für die Abnahme gefunden werden konnte. Die Küken wurden tierschutzgerecht getötet.

In einem offiziellen Dokument, welches uns vorliegt, werden auch Details dieser Aktion geschildert:

Anzahl der Küken: 14.849
Anzahl der Behältnisse: 242

Am Freitag, dem 28. November 2008 gegen 12 Uhr wurden die Küken durch das THW
unter der Leitung der Task Force Tierseuchen Hessen (Dr. L***** – Name liegt uns vor) mittels
CO2 eingeschläfert (Fotodokumentation). Ende ca. 15:00 Uhr. Die unschädliche
Beseitigung der Tierkadaver erfolgte durch die Fa. S***** (Name liegt uns vor).

Popularity: 1% [?]

Keine ähnlichen Artikel.

Kommentar schreiben