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Salta

Vor kurzem hat uns der Hilferuf einer Organisation erreicht, die seit vielen Jahren schon auf den Kanaren – speziell auf Fuerteventura – äußerst engagiert im  Tierschutz ist, der Tierhilfe Fuerteventura e. V.

Den Verein gibt es nun bereits seit rund 13 Jahren. Unter anderem unterstützt er finanziell, ideell und tatkräftig die Organisation OKAPI, die in den lokalen Perreras auf Fuerte in der Regel rund 300 Hunde betreut.

Weiterhin vermittelt die Tierhilfe viele Hunde in gute Hände oder Pflegestellen, startet immer wieder Kastrationsaktionen und betreibt Aufklärung der Bevölkerung über Tierhaltung auf den Kanaren.

Bisher bestand der Kontakt zwischen lassy.org und der Tierhilfe Fuerteventura e. V. lediglich darin, daß meine Hündin, Salta, die Ihr oben auf dem Bild bewundern könnt, von dieser Orga im April 2007 nach Deutschland geflogen wurde, ich sie dann hier in einem Tierheim bei meiner Arbeit kennen lernte und letztlich zu mir nach Hause nahm. Eine Entscheidung die ich niemals bereuen würde.

Sie ist ein wundervoller, liebenswerter und überaus intelligenter Hund mit dem Charme einer Straßengöre, ein außergewöhnliches Exemplar.

Wir bei lassy.org sind von der Notwendigkeit, uns gegenseitig bei dieser schönen und oft auch schwierigen Aufgabe namens Tierschutz zu unterstützen, absolut überzeugt.

Gemeinsam sind wir viel stärker und können die immer wieder auftretenden Engpässe besser meistern.

Darum stelle ich im Folgenden den Hilferuf dieser Orga in unsere Seite ein und bitte Euch alle um Unterstützung….

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Tierhilfe Fuerteventura e.V.,

wir hoffen, dass das Jahr 2010 für Sie besser anfing als für uns, denn wie sagte schon der Schriftsteller Franz Werfel:

“Zwischen zu früh und zu spät liegt immer nur ein Augenblick”

Und dies ist leider im Moment unser großes Problem. Wir stehen vor massiven finanziellen Problemen, die wir nicht mehr alleine lösen können. Wir brauchen dringend Ihre Hilfe!

Schon im Sommer 2008 war die finanzielle Lage der Tierhilfe Fuerteventura e.V. prekär: Die immer höher werdenden Ausgaben durch unseren Partnerverein Okapi, die Neueinstellung zweier Helfer für die Perrera in La Oliva und die hohen Kosten für unsere Katzenstation brachten uns schon damals fast zum Aufgeben. Aber eine groß angelegte Spendensammlung konnte uns noch einmal vor dem endgültigen Aus retten. Nun sind wir leider wieder in dieser entsetzlichen Lage: Uns steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals und wir wissen nicht, wie wir die laufenden Kosten für unsere Schützlinge weiterhin aufbringen sollen.

Durch die Wirtschaftskrise haben viele Menschen Fuerteventura verlassen und ihre einst geliebten Haustiere zurückgelassen. Immer mehr Menschen scheuen die Tierarztkosten und bringen ihre Tiere zu uns, damit wir sie kostenfrei behandeln – jedoch müssen auch wir die anfallenden Tierarztkosten bezahlen! Aber sollen wir einen angefahrenen Hund und seinen Besitzer, der nicht genug Geld für eine teure Operation hat, wegschicken, das noch zu rettende Tier einschläfern? Dies ist nicht der Tierschutz, den wir machen wollen und den wir seit 1997 auf der Insel erfolgreich betreiben!

Wir sind gezwungen, in unserer Perrera immer mehr Hunde aufzunehmen. Vor kurzem hatten wir 180 Hunde in unserer Perrera in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Ausgelegt ist das Tierheim für maximal 80 Hunde! Unsere mini, teilweise noch staatliche, Perrera in La Oliva beherbergte über 60 Hunde. Mit 20 Hunden ist die Perrera schon gut bestückt! Unser Vermittlerteam hat wahre Wunder vollbracht und die Anzahl der Hunde wieder verringert. Nun folgte nach der beendeten Jagdsaison eine Welpenschwemme. Allein in unserem Tierheim beherbergen wir im Moment über 50 Welpen. Unsere Welpenauffangstationen und zahlreiche Pflegestellen auf Fuerteventura sind ebenfalls zum Bersten gefüllt mit Welpen und verletzten Tieren.

Unsere zahlreichen Aufklärungsarbeiten und Kastrationsaktionen vor Ort – wir stellen unsere Tiere auch regelmäßig im spanischen Fernsehen vor – fruchten, aber wie bei so vielem im Leben, einfach oft zu langsam. Sollen wir jetzt aufgeben? Nach 13 Jahren harter Arbeit? Nach so vielen “hoffnungslosen” Tierschutzfällen, die ein Happyend erleben durften?

Daher möchten wir alle unsere Mitglieder und Freunde unseres Vereins dringend um Unterstützung bitten, denn sonst wissen wir nicht mehr, wie es weitergehen soll.

Wohin die Reise geht, hängt nicht davon ab, woher der Wind weht, sondern – wie man die Segel setzt! Und neue, unbekannte Wege zu beschreiten, erfordert nun mal Mut und Engagement. Doch nur der, der plant und sein Ziel im Auge behält, hat die Chance, auch wirklich anzukommen! Und wir möchten weitermachen, wir möchten nicht aufgeben und die Tiere auf Fuerteventura nicht im Stich lassen!

Bitte helfen Sie uns, auch weiterhin die Tiere auf der Kanareninsel Fuerteventura retten zu können, denn diese Tiere in Not haben nur uns.

Hoffnungsvolle Grüße,
im Namen des Vorstandes und des Teams der Tierhilfe Fuerteventura e.V.

Dr. Thomas Herold
- 1. Vorsitzender -

Wir sagen D A N K E im Namen unserer Tiere!

www.Tierhilfe-Fuerteventura.de
www.THF-Verein.de

Spendenkonto der Tierhilfe Fuerteventura e.V.:
Kreissparkasse Köln • Kto.-Nr.: 220 111 • BLZ: 370 502 99

Für Europa-Überweisungen:
IBAN: DE92 3705 0299 0000 2201 11
BIC: COKSDE33XXX

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