Update: Plant die EU “Endlösung” für Streunerhunde?
Von Normen | 11. Januar 2009 | Kategorie: Aktuelle Informationen |Noch ein Update:
Leider scheint dieses Thema noch nicht vom Tisch zu sein. Heute erreichte mich folgende Kommunikation.
Die Mail-Adressen sind wie immer rausgenommen, aber bekannt. An dieser Stelle ein großes Danke für die Info!
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Liebe Tierfreunde,
nachstehende Antwort / Richtigstellung erhielt ich von der GF Ingeborg
Livaditis zum Thema “Plant die EU………………….!!!
Bitte entsprechend weiterleiten bzw. was können wir tun ???
Herr Verheugen der ja in Brüssel sitzt, kann vielleicht mehr zu der Thematik
sagen etc.
Ich werde auf alle Fälle mit Frau Livaditis sprechen, was die als
potiitische Organisation unternehmen und halte euch auf dem Laufenden.
Was meint wohl der “super tolle” Tierfreund Herr Apel vom Deutschen
Tierschutzbund dazu ???
Erstmal tierisch liebe Grüße
…
Betreff: Re: WG: Plant die EU die Endlösung für Streunerhunde
Liebe …,
leider erwies sich die Information von PeTA als falsch oder als ein
Missverständnis.
Von der IZT bekam ich wertvolle Hinweise zu den “Entwurfsrichtlinien über
Hundepopulationssteuerung”. Ich habe mich daraufhin mit dem
Landwirtschaftsministerium in Verbindung gesetzt und ein langes Telefonat
geführt. Es geht um die weltweiten OIE-Guidelines, eine fast 1000 Seiten
umfassende Ausarbeitung zu allen möglichen Tierschutzthemen, vor allem auch
zu Tierseuchen. Ca. 170 Staaten sind daran beteiligt (darunter natürlich
auch die Bundesrepublik), von denen Änderungsvorschläge eingehen. Als
Tierschutzorganisation kann die Eurogroup for Animal Welfare Stellung
beziehen.
Bedauerlicherweise habe ich eine falsche Antwort weitergeleitet, anstatt
mich gleich selbst beim Ministerium zu erkunden. Ich bitte für die
Falschmeldung um Entschuldigung.
Mit freundlichen Grüßen
…
Update:
In Folge der erschreckenden Informationen wurde jede Menge recherchiert. Hier die aktuelle Kommunikation (Die Mail-Adressen wurden durch uns rausgenommen, sind aber bekannt):
Subject: Entwarnung!!! Plant die EU die Endlösung für Streunerhunde ?
Date: Thu, 8 Jan 2009 20:46:45 +0100Vielen Dank für die Information, liebe …. Na, ein Glück, hoffentlich stimmts. Mit dieser Entwarnung ist jedoch nichts gewonnen, die Lobbyisten u. Dummköpfe oder Verbrecher – mag sich jeder aussuchen – werden nicht ruhen, und die OIE wird ihnen später nachgeben. Die EU muß unabhängig davon endlich tätig werden, um die Situation der Straßentiere zu ihrem Wohl zu regeln. Die großen Orgas und Tierarztverbände sind gefragt, die Sache massiv u. gründlich in die Hand zu nehmen. Wielange sollen sich private Tierschützer noch zu Tode plagen, um ein paar Tiere zu retten, die vielleicht doch noch im “Labor” oder sonstwo landen, und der Rest krepiert weiter auf jede undenkbare Art?
-Gesendet: Donnerstag, 8. Januar 2009 20:06
Betreff: WG: Weiterl.: WG: Entwarnung!!! Plant die EU die Endlösung für StreunerhundeLiebe Frau …,
sie baten um eine Stellungnahme, sollte ich etwas zum Thema erfahren – die kann ich Ihnen jetzt mit großer Erleichterung weiter reichen.
Sicher werden außer mir noch viele, viele Tierschützer aufatmen, nicht zuletzt …, die sich so sorgt.Herzliche Grüße
[…]
Betreff: WG: Entwarnung!!! Plant die EU die Endlösung für Streunerhunde
—–Ursprüngliche Nachricht—–
Gesendet: Donnerstag, 8. Januar 2009 16:54
Betreff: Entwarnung!!! Plant die EU die Endlösung für StreunerhundeLiebe Tierschützer,
dieser Entwurf kursiert zur Zeit in Tierschutzkreisen. Dr. Haferbeck von
PeTA hat bereits recherchiert und kann Entwarnung geben.Diese “Entwurfsrichtlinie über Hundepopulationssteuerung” wurde – wie
täglich viele weitere zu allen möglichen Themen – von Lobbyisten
eingebracht, glücklicherweise jedoch nicht weiter verfolgt.
Herzliche Grüße
[…]
Ursprüngliche Meldung:
Es sieht also zur Zeit so aus, als wenn dieses Thema erstmal nicht weiter verfolgt würde. Dennoch sollten wir im Auge behalten, welche “Lösungen” zu dem Thema eingebracht werden.
Folgende Information erreicht uns heute. Nähere Infos unter
http://broschicat.de/wordpress/dog-control-program/ausrottung-der-streuner-in-der-eu/
Sagt Ihnen der Begriff “Dog Control Program” etwas?
Wir haben Kenntnis von diesem Programm erhalten und möchten Sie über das,
was da geplant ist, informieren.Mit diesem Programm ist geplant, die Streunerproblematik EU weit, möglicherweise sogar weltweit, zu beenden und die Zahl der freilebenden Hunde drastisch, auf ein von der Bevölkerung toleriertes Maß, zu reduzieren.
Es ist die Rede davon, die Tiere einzufangen, 7 – 10 Tage zu verwahren, um etwaigen Besitzern die Möglichkeit zu geben, diese wiederzufinden, geschieht dies nicht, sollen die Tiere, so wie wir es dem Inhalt dieser Abhandlung
entnehmen, an Labore oder Tierhändler gehen, und in der 10 Tage-Frist soll die Möglichkeit bestehen, diese zu adoptieren. Danach ist die “HUMANE” Beseitigung (Massentötung) der Streunerhunde geplant.Den Ausführungen ist nicht zu entnehmen, dass sich dies nur auf die südlichen Länder mit Streuner”problematik” bezieht, sondern daß dies EU weit vorgesehen ist.
Heißt das, dass auch in Deutschland beispielsweise Tierheimtiere nicht länger als diese Zeit aufbewahrt werden müssen und ebenfalls eingeschläfert werden oder an Labore abgegeben werden können?
Wir wissen es noch nicht, halten es aber für möglich.
Sollte es hierzu bereits eine EU Verordnung geben, was wir noch nicht wissen, ist diese sofort geltendes Recht in den EU Ländern und muss umgesetzt werden.Bitte lesen Sie hierzu die sich im Anhang befindlichen Ausführungen der
OIE-World Organisation For Animal Health und bilden Sie sich selbst eine Meinung.Wir haben den Eindruck, die Umsetzung dieses Programmes hat bereits begonnen.
Wir sind der Auffassung, daß es zu einem gnadenlosen Morden hilfloser Tiere kommen wird. Zunächst scheint es um eine Endlösung für die Streunerhunde zu gehen. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass es dabei nicht bleiben wird und man sich über kurz oder lang auch der Katzen annehmen wird.
Für uns und nach unserer ganz persönlichen Auffassung ist es auffällig,
das dieses etwa in zeitgleichem Zusammenhang zu Reach
(Europäische Chemikalienverordnung, die in den nächsten 12 Jahren schätzungsweise bis zu 40 Millionen mehr Versuchstiere erfordert),
steht.Unsere persönliche Interpretation aus dem Inhalt des Textes ist die folgende:
Es soll heraus gefunden werden, wie viele Hunde noch umweltverträglich am Leben gelassen werden sollen.Zitat:
Wenn die Beseitigung der überschüssigen Tiere die einzige Wahl ist, sollte das
Töten unter der Regelung durch eine zuständige Behörde und human gestaltet werden.Die Tierbevölkerung soll durch ausschließen von Nahrungsquellen verkleinert werden. Also dem Hungertod preis gegeben werden, hier sind insbesondere Hunde gemeint die auf Müllkippen, an Schlachthöfen usw.leben.
In diesem Text finden sich bereits Methoden, wie man die Tiere töten will. Unter anderem mit T 61, einem Mittel, das absolut nichts mit einem humanen Töten zu tun hat. Ebenfalls schlägt man vor, Tiere zu vergasen usw..
Das erinnert uns an die Vorgehensweise im dritten Reich.
Die wirklich wichtigen Entscheidungen werden immer von ein paar wenigen Menschen in Regierungen, die wir gewählt haben, oder einem Zusammenschluss wie der EU,
oft ohne Wissen der Bevölkerung, still und heimlich über deren Köpfen hinweg beschlossen, weil Regierungen den Willen der Bevölkerung kennen und diesen umgehen wollen. Auch Proteste gegen schlimme Regierungsentscheide, sind in der
Regel ohne jden Erfolg.
So kann man im Grunde genommen gar nicht mehr von Volksvertretern reden, denn der Wille des Volkes wird auf Regierungsebene schon lange nicht mehr vertreten.Die hier geplanten Massenmorde von Tieren sind ethisch und moralisch verwerflich und mit nichts zu rechtfertigen.
Reach, genau wie das geplante oder bereits sich in Umsetzung befindliche “Dog Control Progam” (Hundepopulationsregulierungsprogramm) fallen unter den Begriff “Greueltaten”, die wir nicht einfach hinnehmen können.
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