Protest gegen grausame Affenversuche in der Hirnforschung

Folgende E-Mail erreichte uns heute:

!! Bitte um Unterstützung und Weiterleitung…! Danke !!

In Anlehnung zu dem Kampagnenaufruf der “Ärzte gegen Tierversuche e.V.” , der sich gegen  grausame und inhumane  Tierversuche in der Hirnforschung  an Affen richtet,  habe ich einen Brief geschrieben.
Der Brief kann als Vorlage genutzt werden, bitte jedoch um eine Umänderung , da  jeder individuelle (besser noch postalische) Brief eine höhere Effektivität erzielt.

Ich hoffe Ihr/Sie unterstützt die Kampagne zahlreich…Vielen Dank,  im Auftrag  der Schutzlosen,

Herrn
Minister Peter Hauk MdL
Ministerium für Ernährung und
Ländlichen Raum Baden-Württemberg
Kernerplatz 10
70182 Stuttgart

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
11055 Berlin

Sehr geehrte(r) ………

hiermit unterstützen wir die Forderungen der Ärzte gegen Tierversuche, die sich für eine Beendigung der  Affenversuche, die in  den Tübinger Hirnfoschungsinstituten sowie in anderen Instituten, durchgeführt werden,  einsetzen.

Wir sind der Meinung, dass Tierversuche aus moralischen, ethischen und auch medizinischen Gründen nicht  vertretbar sind, was auch die Vielzahl der Medikamente beweisen, die immer wieder aus dem Verkehr gezogen werden müssen.
Tierversuche können durch Alternativmethoden ersetzt werden und hier ist  die Politik gefordert. Millionenfaches Leiden an wehrlosen Tieren kann und darf nicht länger toleriert werden.
Ergebnisse von Tierversuchen sowie deren  Übertragbarkeit auf den Menschen sind nicht effizient und  auf den Menschen übertragbar, sie zeigen an wie das Tier darauf reagiert, nicht jedoch wie es am Menschen wirkt und müssen letztlich immer an Probanden getestet werden.

Tierversuche in der Hirnforschung, sowie alle anderen Tierversuche sind  mit hohem Leid für die Tiere verbunden, auch wenn dies von den Experimentatoren meist dementiert oder bagatellisiert  wird.
Die Menschheit schafft es auf den Mond zu fliegen, ist in allen möglichen technischen Bereichen höchst innovativ,  jedoch nicht in der Lage  auf Tierversuche zu verzichten und auf  Alternativmethoden zum Tierversuch zu fokussieren.
Dies wirkt auf uns unglaubwürdig und fadenscheinig,  vielmehr stehen u.E  Interessen von Forschern dahinter, die auf Kosten der Tiere Forschungen betreiben, jedoch  für den Nutzen des Menschen suspekt sind.

Abgesehen von den o.g. Gründen,  bezahlen Bürger diese inhumanen  und nutzlosen  Versuche mit ihren Steuergeldern. Diese Gelder sollten in moderne alternative Entwicklungsverfahren  zum Tier”modell” investiert werden und würden ein viel höheres Mass an Wirksamkeit erzielen.

Auch verweisen wir auf die mutige Entscheidung der Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenkötter, die sich gegen eine Genehmigungsverlängerung der Affenversuche in Bremen aussprach.
Sie bezog sich bei dieser Entscheidung  auf das Tierschutzgesetz, welches auf die Unerlässlichkeit und ethische Vertretbarkeit von  Tierversuchen verweist,  sowie auf den zweifelhaften Nutzen für den Menschen.

Wir bitten Sie daher höflichst, aber nicht weniger eindringlich, sich für eine Beendigung von Tierversuchen einzusetzen und die Forschung und Entwicklung  für  Alternativmethoden zu Tierversuchen massiv voranzutreiben und zu unterstützen.

Auf einen positiven Bescheid hoffend,
verbleiben wir,
mit freundlichen Grüßen

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