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	<title>LASSY.org &#187; Hobbyjagd</title>
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	<description>Tierschutz braucht Öffentlichkeit</description>
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		<title>Pro Iure Animalis: Grundthesen zur Jagd</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen die Jäger wieder vermehrt Druck ausüben, unberechtigt Menschen des Waldes verweisen, Haustiere grundlos töten und fast ungehindert und unkontrolliert Ihre Mordlust an wehrlosen Tieren auslassen, sollten wir als Tierschützer, Tierfreunde und Naturliebhaber solidarisch eine Meinung vertreten. Es würde uns daher sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen und Organisationen diese von Pro Iure Animalis initierte Aktion unterstützen und auf ihren Homepages die "Grundthesen zur Jagd" veröffentlichen würden und die Infos in ihre Verteiler nehmen.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><a href="http://www.pro-iure-animalis.de"><img class="size-full wp-image-263" title="banner_pia" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/banner_pia.jpg" alt="" width="468" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Iure Animalis</p></div>
<p>In Zeiten, in denen die Jäger wieder vermehrt Druck ausüben, unberechtigt Menschen des Waldes verweisen, Haustiere grundlos töten und fast ungehindert und unkontrolliert Ihre Mordlust an wehrlosen Tieren auslassen, sollten wir als Tierschützer, Tierfreunde und Naturliebhaber solidarisch eine Meinung vertreten.</p>
<p>Es würde uns daher sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen und Organisationen diese von <a title="Zu Pro Iure Animalis" href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank">pro-iure-animalis</a> initierte Aktion unterstützen und auf ihren Homepages die &#8220;Grundthesen zur Jagd&#8221; veröffentlichen würden und die Infos in ihre Verteiler nehmen.</p>
<h2>Grundthesen zur Jagd</h2>
<p><strong>Ökonomisch-ökologischer Rahmen</strong></p>
<p>Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd auf der einen Seite sowie die Zersiedelung unberührter Naturlandschaft auf der anderen Seite sind primär verantwortlich für die drastische Reduzierung der Artenvielfalt.</p>
<p>Intensive Agrarwirtschaft raubt der Tierwelt den Lebensraum; überlebende Tiere werden durch ausufernde Bejagung sukzessive an den Rand des Aussterbens getrieben.</p>
<p>Die Forstwirtschaft ist an einer Gewinnmaximierung der Holzerträge orientiert. Das Schlagwort „Wald vor Wild“ definiert die Situation, Waldtiere sind der Störfaktor dieser Industrie. Waldschäden durch Verbiss sind nachweislich Vorwand, Wildtiere gewaltsam an einen nach wirtschaftlichen Interessen definierten Normbestand anzugleichen. Die gesamte freie Natur wird zu einem Freiland-Industriekomplex umgebaut.</p>
<p><strong>Psychologisch-pathologische Komponente</strong></p>
<p>Felder und Wälder sind zum Teil in Privatbesitz, zum Teil in Staatsbesitz. Der Staat ist per Verfassung Sachwalter des Volksvermögens; Wildtiere gehören somit dem gesamten Volk und nicht einer Minderheit von Jägern, die sich zum alleinigen Nutzer der Tiere aufgeschwungen hat. „Naturschutz“ durch Jagd findet nicht statt, Trophäenkult und Schießvergnügen sind vorrangig. Die Jagd ist ein weitgehend lustbetonter und breit gestreuter Arten-Terrorismus.</p>
<p>Jagd ist die letzte legale Möglichkeit, in Friedenszeiten mit der Waffe ungestraft zu töten. Sie ist die letzte Möglichkeit, dem Tötungstrieb hemmungslos nachzugehen. Waffenbesitz birgt – wie Beispiele drastisch belegen – immer die Gefahr des Missbrauchs.</p>
<p>Anzutreffen sind in diesem Umfeld vorwiegend mental entsprechend gelagerte Individuen, denen Mitgefühlsfähigkeit hochgradig fehlt. Ein Blick in Jägerzeitungen bestätigt dies und offenbart regelmäßig ein beängstigendes Tötungsvergnügen.<br />
Der Neurologe und mehrfach ausgezeichnete Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin erklärte in seinem viel beachteten Buch „Die Leidenschaft des Jägers“ (Europäische Verlagsanstalt, 2003): „Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt &#8230; Und weil es sich bei der Jagd um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt – um ein Fieber eben –, geht es &#8230; um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.“</p>
<p><strong>Juristisch-strukturelle Komponente</strong></p>
<p>Jagd ist in Strukturen eingebunden, die demokratische Regeln konterkarieren. Jäger sind oftmals Leiter der Jagdbehörden, entscheiden in eigener Sache über Auslegung, Anwendung und Sanktionen jagdlicher Vorgänge. Diese jagdfreundlichen Strukturen decken personell den gesamten gesellschaftlichen Bereich – vom Handwerker bis zum Minister – ab, ein Netzwerk, das den Beteiligten Vorteile und Abhängigkeiten garantiert.</p>
<p>Aufgrund dessen herrscht in den Wäldern weitgehend Rechtsfreiheit, Kontrollen der Jagd von behördlicher Seite finden so gut wie nicht statt. Jagdschutz ist zurückdelegiert an die Jäger, so dass sich innerhalb des Staates ein autonomes, selbstverwaltendes Interessensystem etabliert hat.</p>
<p>Die intensive Jagd – insbesondere auf Schwarz- und Rehwild – wird mit Schäden der Landwirtschaft und überhöhter Population begründet. Es gilt ausdrücklich festzustellen, dass</p>
<ol>
<li>keine summarische Schadenserfassung bei den Behörden stattfindet,</li>
<li>die Wildbestände völlig unbekannt sind und nur aus den Abschusszahlen hochgerechnet werden,</li>
<li>selbst die Abschusszahlen nicht systematisch erfasst werden.</li>
</ol>
<p>Behördlich-jagdliche Entscheidungen fallen nicht anhand fundierter Ermittlungen und Zahlenwerke, sondern unterliegen dem populistischen Kalkül der anordnenden Behörde. Alternativen zur Bejagung werden nahezu nicht in Erwägung gezogen.<br />
Auf Betreiben der Agrar- und Jagdlobby werden verstärkt revierübergreifende Treib- und Drückjagden durchgeführt, wobei jegliche Treibjagd tierquälerische Komponenten enthält allein aus der Tatsache, dass ungenau getroffen und nahezu wahllos geschossen wird. Für revierübergreifende Maßnahmen existiert als Gesetzesgrundlage im Jagdrecht lediglich der §10a BJagdG. Diese Vorschrift sieht vor, dass zum Zwecke der Hege des Wildes revierübergreifende Hegegemeinschaften gebildet werden können. §1 Abs. 1 BJagdG unterscheidet dabei eindeutig zwischen „Hege“ und „Jagdausübung“. Unter „Hege“ versteht das Gesetz den Schutz und die Pflege wildlebender Tiere, wohingegen sich die „Jagdausübung“ auf das Nachstellen, Fangen und Erlegen von Wild bezieht. Deutlich wird diese Trennung von „Hege“ und „Jagdausübung“, indem die Pflicht zur Hege beim Grundstückseigentümer verbleibt, auch wenn das Jagdausübungsrecht an die Jagdgenossenschaft abgetreten wird. Nach alldem gibt es keine gesetzliche Grundlage für die revierübergreifende Jagdausübung.</p>
<p>Keinerlei fundiertes Zahlenmaterial liegt für alle anderen Tierarten vor. Beispielsweise unterliegt die Fuchs- und Vogeljagd keiner Beschränkung durch Abschussbegrenzungen, sodass es dem einzelnen Jäger frei steht, nach Belieben zu jagen. Dieser Freibrief begründet einen nie gekannten Wildtierterrorismus durch Antianimalisten.</p>
<p>Die gewachsenen Sozialstrukturen vieler Wildtiere, vor allem der Wildschweine, werden durch Jäger zerschossen. Leittiere, welche die Vermehrungsraten kontrollieren, sind in den Rotten und Verbänden kaum noch vorhanden. Die Populationsdynamik ist durch den erheblichen und immer mehr zunehmenden Jagddruck enorm gestiegen.</p>
<p>Die Füchse, die in freier Natur monogam und reviertreu sind, werden zum Ortswechsel gezwungen, um sich neue Partner zu suchen, da die Paare durch die Jäger auseinander geschossen werden. So werden durch Zerstörung sozialer Tierstrukturen nicht nur neue Paarbildungen verursacht, jedes weibliche Tier befruchtet und damit die Geburtenrate erhöht, sondern auch verstärkt Krankheiten übertragen, welche angeblich durch die Jagd bekämpft werden sollen.</p>
<p>Die Vogeljagd, speziell die Enten- und Gänsejagd, verursacht eine undifferenzierte Tierselektion ohnegleichen. Der Vogel, der auf seinen länderübergreifenden Flügen den Nachstellungen in einem Jagdrevier entkommen ist, unterliegt den gleichen Verfolgungen auf seinen Stationen im nächsten und übernächsten Revier. Diese Tiere sind dem lustorientierten Tierselekteur schutzlos ausgeliefert. Desaster in der Sozialstruktur betroffener Tierverbände und im Artengefüge ganzer Vogelbestände sind damit vorprogrammiert. Durch die Verwendung von Schrotmunition, die vielfach nicht sofort tödliche Steckschüsse mit inneren Verletzungen verursacht, erleiden jährlich Hunderttausende angeschossener Tiere einen langsamen, qualvollen Tod.</p>
<p>Für das reine Schießvergnügen gezüchtete und in Mitteleuropa ursprünglich nicht heimische Tiere wie z.B. Fasanen dokumentieren die pervertierte Auffassung von Tier- und Naturschutz. Auf der gleichen Ebene sind Winterfütterungen zu sehen. In forstlich nutzungsorientierten Stangenkulturen besteht ein ausgeprägter Mangel an Stauden, Buschwerk und Weichhölzern, sodass nur mit Hilfe der Zufütterung saisonal ungeeigneten Futters größerer Schaden im Forst verhindert und dabei gleichzeitig ein überhöhter Wildbestand zur weiterhin lohnenden Bejagung erhalten werden kann.</p>
<p>Absolut dekadent und morbide sind Auslandsjagden, in denen aus reiner Tötungsgier sowohl bestandsbedrohte und oft international streng geschützte Arten als auch zahme Zuchttiere (z.B. Löwen) von pathologischen Tiertötern erlegt werden.</p>
<p><strong>Ethisch-politische Komponente</strong></p>
<p>Tiere sind Individuen, die Freude und Leid, Schmerz und Glück erfahren können, die Rechte besitzen und die als Mitgeschöpfe geachtet werden müssen. Die Jagd widerspricht einem aufgeklärten, fortschrittlichen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste.</p>
<p>Die Menschheit hat sich per Selbsternennung und mit keiner naturwissenschaftlichen Logik in Einklang zu bringendem Selbstverständnis mit der Berechtigung ausgestattet, ohne Gewissensprobleme über die Interessen aller andersartigen Wesen (Arten) zu entscheiden, um diese nach Lust und Laune zu versklaven, zu töten, zu züchten und zu verändern. Die Jagd ist dabei nur eine kleine Facette dieses gigantischen anthropogenen Unfugs- und Unterdrückungssystems.</p>
<p>Das heutige Jagdgesetz ist aus der nationalsozialistischen Gesetzgebung hervorgegangen und in seinen Grundzügen bis heute gültig. Unverkennbar tauchen faschistoide Komponenten wie Männlichkeit, Einheit, Stärke, Riten, Symbole und die „regenerative“ Kraft von Gewalt – umdefiniert als Gewalt gegen Tiere – auf. Gerade der exzessive Bezug zur Tradition stützt diese These.</p>
<p>Oft unterstützt faschistoides Gedankengut „rassisches“ Überlegenheitsgefühl und ethnische Verfolgung. Der humane Bezug hat sich bei der Jagd auf einen animalistischen Bezug transformiert und sich in einen, dem menschlichen Rassismus vergleichbaren, Antianimalismus gewandelt. Durch biologischen Ranghöhenwahn des Menschen, speziell des jagenden Menschen, gegenüber der Tierwelt ist ein faschistoider Artenselektionismus entstanden, der in einen gnadenlosen Terrorismus gegen Wildtiere ausgeufert ist. Gegenüber einigen Tierarten (z.B. Fuchs) und definierten Feindgruppen (sog. „Raubzeug“ und „Raubwild“) ist ein genozidales Handeln zu erkennen.</p>
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		<title>Ermordet und missbraucht</title>
		<link>http://www.lassy.org/haben-sie-flash-gesehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong> Update: Flashs Frauchen hat einen offenen Brief veröffentlicht, den Sie bei uns lesen können</strong> .Flash, der zutrauliche Rhodesian Ridgeback-Mix, der am 11. Februar entlaufen war, wurde nur wenige Meter von seinem Zuhause entfernt von einem Hobbyjäger erschossen und seine Leiche als Köder missbraucht, um Füchse anzulocken. Dies ist bereits vor einigen Tagen geschehen und der Jagdpächter aus Bad Homburg, dessen Adresse uns vorliegt hat es nicht für nötig gehalten, den Abschuss zu melden. Vielmehr liess er sich auch noch grinsend zu der Aussage herab, dass es "sich doch nur um einen Hund handelt." Als Herrchen und Frauchen Flash abholen wollten, kam schliesslich noch der Kommentar: "Lassen Sie ihn doch liegen, dann kommen die Füchse raus."
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Flash, der zutrauliche Rhodesian Ridgeback-Mix, der am 11. Februar entlaufen war, wurde heute tot aufgefunden. Der Süße wurde nur wenige Meter von seinem Zuhause in Grävenwiesbach (Hochtaunus) entfernt von einem Hobbyjäger erschossen und seine Leiche als Köder missbraucht, um Füchse anzulocken. Und das, obwohl alle Jagdpächter über Flashs Verschwinden informiert waren …</p>
<p>Dies ist bereits vor einigen Tagen geschehen und der Jagdpächter aus Bad Homburg, dessen Adresse uns vorliegt hat es nicht für nötig gehalten, den Abschuss zu melden. Vielmehr liess er sich auch noch grinsend zu der Aussage herab, dass es &#8220;sich doch nur um einen Hund handelt.&#8221;</p>
<p>Als Herrchen und Frauchen Flash abholen wollten, kam schliesslich noch der Kommentar: &#8220;Lassen Sie ihn doch liegen, dann kommen die Füchse raus.&#8221;</p>
<p>Wir sind unendlich traurig über Flashs würdelosen und unnötigen Tod. Gleichzeitig sind wir unglaublich wütend über dieses – typische – Verhalten des Hobbymörders.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-Ls-m1kDwVY&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-Ls-m1kDwVY&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wir werden alles unternehmen, damit dieser Herr nie wieder ein Gewehr in die Hand nehmen darf und – verzeihen Sie meine Aussage – selbige abzuhacken wäre ein guter Anfang.</p>
<p>Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Kontakt zu Flashs Mörder aufnehmen können oder wie Sie verhindern können, dass Jagd in Ihrer Nachbarschaft zum Erfolg wird, helfen wir Ihnen gerne weiter.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/flash3.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2094" title="flash3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/flash3.jpg" alt="" width="400" height="306" /></a></p>
<p>Flashs Frauchen hat derweil einen offenen Brief veröffentlicht, der die Perfidität dieser Tat noch weiter verdeutlich:</p>
<blockquote><p>Unser Flash ist erschossen worden!!!! Er war auf dem Weg nach Hause. Er wurde zwischen Niederlauken und Laubach erschossen.<br />
Er wurde am ersten Tag seines verschwinden von einem Jäger erschossen. Sicherlich schon kurz nach dem er uns entlaufen ist. Mit Schrot, das ist verboten !!!!  Sie haben generell Verbot auf Hunde zu schießen. Das unglaubliche an dieser Geschichte ist, das die Jäger unseren lieben, gutmütigen Flash benutzt haben. Sie haben in Anwesenheit der Polizei, meinen Mann darum gebeten den Hund noch einen Tag länger dort liegen zu lassen, damit sein Kadaver die  Füchse anlockt&#8230;&#8230;<br />
Wir sind entsetzt, was sind das für Menschen? Heute, kurz nach dem unser Hund von einem Bauern aus unserem Ort gefunden wurde und die Polizei am Tatort Bilder gemacht hat, sowie von 2 Jägern die Personalien aufgenommen hat, kreuzte hier bei uns der Jagdpächter auf. Dieser sagte mit frechem Grinsen er habe den Hund schon vor 3 Tagen gefunden. Nach dem wir ihn gefragt haben warum er es nicht der Polizei gemeldet habe, bekamen wir zur Antwort &#8221; warum melden, es war doch nur ein Hund &#8221; Dieser Jagdpächter behauptet unseren Hund nicht gekannt zu haben. Dem wieder spreche ich massiv. Dieser Jagdpächter hat mich 1000 mal mit meinem Hund im Feld gesehen. Er hat mich sogar des öfteren angesprochen und immer wieder betont dass er es als vorbildlich sehe, dass ich meinen Hund an der Leine führe. Dafür habe ich sogar Zeugen. Jetzt behauptet er das er meinen Hund nicht kenne??<br />
Das ganze stinkt zum Himmel. Flash hat weder gewildert noch ist er Menschen gegenüber aggressiv, er wollte nur nach Hause &#8230;. Warum also wurde er erschossen. Er war diesen Jägern hilflos ausgeliefert. Feige haben sie von einem Hochsitz aus, auf ihn geschossen. Dürfen solche Menschen überhaupt Waffen in Hand bekommen ? Wenn ein Jäger kein Hund von einem Wild unterscheiden kann, sollte dieser auch keinen Jagdschein besitzen. Flash war vom ersten Tag an bei der Polizei als vermisst gemeldet. Alle wichtigen Stellen wurden von uns informiert. Hunderte Flyer wurden von uns verteilt.Sogar an Bäumen wo auch diese Jäger vorbei kommen müssen.  Können sich Jäger nicht vorstellen das man an seinem Tier hängt, es vermisst und verzweifelt nach ihm sucht ? Nein , das können Sie nicht, Sie schießen auf Tiere und es berührt sie noch nicht mal. Im Gegenteil sie wollten unseren lieben Flash als Kötter benutzen um auf Füchse schießen zu können. Das ganze wird ein Nachspiel haben. Wir werden Strafanzeige erstatten. Nach dem Vorfall mit Ricki in Bad Homburg haben die Jäger sowieso keinen guten Ruf. Übrigens der Jäger der Ricki umgebracht hat, ist in diesem Gebiet wo unser Flash erschossen wurde Jäger.</p>
<p>Ich bitte Sie,  einen Artikel in Ihrer Zeitung zu veröffentlichen. Dieses Thema wird die Bevölkerung interessieren. Vor allem die Hundebesitzer, Tierschützer u.s.w. Je größer der Artikel um so besser. Ein Bild von unserem geliebten Flash dazu, wäre schön.<br />
Unseren Hund bekommen wir dadurch leider nicht mehr zurück aber es wird immer wieder freilaufende Hunde geben die vor solchen Unmenschen geschützt werden müssen.</p>
<p>Unser Flash war ein 6 jähriger, gesunder, gutmütiger und treuer Hund. Er war ein Familienmitglied . Er hatte die Begleithundeprüfung. Vor allem aber hat er unser Leben bereichert. Es wird uns fehlen!!!!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/flash1.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2096" title="flash1" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/flash1.jpg" alt="" width="250" height="454" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/flash2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2095" title="flash2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/flash2.jpg" alt="" width="250" height="370" /></a></p>
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		<title>Pro Iure Animalis: Offener Brief zur Schweinepest</title>
		<link>http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-offener-brief-zur-schweinepest/</link>
		<comments>http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-offener-brief-zur-schweinepest/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 21:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Organisation Pro Iure Animalis hat einen offenen Brief Ministerin Frau Conrad veröffentlicht. Hintergrund sind die Meldungen der letzten Monate, die vermuten lassen, dass unter dem Vorwand des Seuchenschutzes im großen Stil Wildschweine geschossen werden sollen.
Offener Brief zu Schweinepest in Rheinland-Pfalz
Sehr geehrte Frau Conrad,
mit Entsetzen mussten wir aus der Tagespresse erfahren, dass sich die Schweinepest in unserer Region wieder auf dem Vormarsch befindet. Ihnen sind die teils eklatanten Verstöße durch Luderauslagen von Jägern hinlänglich bekannt. Küchen- und Schlachtabfälle, gebratene Hähnchen, Schnitzel, Frikadellen, Wurstwaren etc. sind <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-offener-brief-zur-schweinepest/" rel="nofollow">[...]</a>
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<li><a href='http://www.lassy.org/neue-infos-von-pro-iure-animalis/' rel='bookmark' title='Neue Infos von Pro Iure Animalis'>Neue Infos von Pro Iure Animalis</a> <small>Die Organisation Pro Iure Animalis hat neue Infoblätter veröffentlicht, die...</small></li>
<li><a href='http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-argumente-gegen-die-jagd-und-fur-die-tiere/' rel='bookmark' title='Pro iure Animalis: Argumente gegen die Jagd und für die Tiere'>Pro iure Animalis: Argumente gegen die Jagd und für die Tiere</a> <small>Ist Ihnen das auch schonmal passiert? Sie spazieren &#8211; vielleicht...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><a href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-263" title="banner_pia" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/banner_pia.jpg" alt="Pro Iure Animalis" width="468" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Iure Animalis</p></div>
<p>Die Organisation Pro Iure Animalis hat einen offenen Brief Ministerin Frau Conrad veröffentlicht. Hintergrund sind die Meldungen der letzten Monate, die vermuten lassen, dass unter dem Vorwand des Seuchenschutzes im großen Stil Wildschweine geschossen werden sollen.</p>
<blockquote><p><strong>Offener Brief zu Schweinepest in Rheinland-Pfalz</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Conrad,</p>
<p>mit Entsetzen mussten wir aus der Tagespresse erfahren, dass sich die Schweinepest in unserer Region wieder auf dem Vormarsch befindet. Ihnen sind die teils eklatanten Verstöße durch Luderauslagen von Jägern hinlänglich bekannt. Küchen- und Schlachtabfälle, gebratene Hähnchen, Schnitzel, Frikadellen, Wurstwaren etc. sind genau so an der Tagesordnung wie Kadaver von Haus- und Wildtieren, sowie &#8220;Abfälle&#8221; aus der Jägerei.</p>
<p><span id="more-1090"></span></p>
<p>All dies wird von den Jägern nach wie vor in erheblichem Maße gesetzeswidrig (!) ausgebracht, um Tiere wie Füchse, Wildschweine etc. anzulocken. Nicht zuletzt durch unsere Arbeit sind Ihnen, wie auch allen anderen relevanten Behörden, Umfang und Ausmaß dieser Fälle bekannt!</p>
<p>Eine Mitarbeiterin des Ministeriums, Frau Dr. Julia Blicke, schrieb dazu bereits am 12.01.2005 an den Landesjagdverband: &#8220;&#8230; Insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Seuchenzüge der Schweinepest bei Haus- und Wildschweinen in Rheinland-Pfalz aber auch vor der Gefahr einer Einschleppung anderer Krankheiten in die Wildpopulation (z.B. Maul- und<br />
Klauenseuche) appelliere ich daher noch einmal eindringlich an alle Jägerinnen und Jäger, keine Schlachtabfälle, Speisereste und Aufbrüche von Wildschweinen zum Anködern von Füchsen und Raubwild zu verwenden. &#8230;&#8221;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund müssen wir zum wiederholten Mal festhalten, dass ein für die Wildtierwelt bedrohlicher Zustand – hier eine gefährliche Bestandsseuche wie die Schweinepest – in erheblichem Maß von Jägern mitverschuldet und selbstproduziert wird. Alles geschieht unter den Augen der Behörden bis hin zu Ihrem Ministerium!</p>
<p>Wie lange wollen Sie hier noch zusehen und sich darauf beschränken zu &#8220;reparieren&#8221; anstatt vorzubeugen? Mit Verlaub, der &#8220;Beigeschmack&#8221;, dass Sie sich davor scheuen, eine Maßnahme durchzusetzen, welche die Jägerschaft in ihrer Jagdtätigkeit einschränkt, bleibt. Es bleibt der Verdacht, dass Ihnen lieber ist, durch sehende Herbeiführung einer Katastrophe die Jäger in eine &#8220;Retterrolle&#8221; gleiten zu lassen, um damit deren miserables Ansehen in der Bevölkerung aufzupolieren.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Conrad, es ist nicht damit getan eine Verordnung zu verabschieden, sondern diese muss auch kontrolliert und umgesetzt werden! Nehmen Sie sich doch dazu ein Beispiel an Ihren Kollegen aus anderen Ministerien, z.B. dem Verkehrsministerium oder dem Finanzministerium &#8230;</p>
<p>Unsere Dokumentationen scheinen Sie offensichtlich nicht zu interessieren, da weder Sie noch ein Mitarbeiter Ihres Ministeriums die Ausarbeitungen und Hinweise einer Resonanz für würdig erachtet; wir betrachten dies als eine schlechte demokratische Umgangsform.</p>
<p>Es herrschen skandalöse Zustände – wie lange werden Sie noch untätig bleiben und die Gesetzesverstöße tolerieren?</p></blockquote>
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		<title>Pro Iure Animalis: Strafanzeige gegen Kreisjagdmeister</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 12:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pro Iure Animalis gibt folgende Pressemitteilung raus:
Treibjagd bei Eußerthal: Angeschossenes Wildschwein gefährdet Straßenverkehr, Passanten und Anwohner
Am 24.01.2009 fand im Bereich Eußerthal/Dernbach/Ramberg eine Treibjagd statt. Die Tierrechtsinitiative pro iure animalis war vor Ort, um die Praxis dieser Treibjagd zu beobachten. pro iure animalis legte auch bei dieser Treibjagd ein besonderes Augenmerk auf das Gefährdungspotential für die Bevölkerung, das von einer solchen Jagdveranstaltung ausgeht. In den vergangenen Monaten hat die Initiative schon mehrere Treibjagden beobachtet und mutmaßliche Gesetzesverstöße entdeckt und zur Anzeige gebracht. [...]

Am vergangenen Samstag eskalierte <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-strasanzeige-gegen-kreisjagdmeister/" rel="nofollow">[...]</a>
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<p>Pro Iure Animalis gibt folgende Pressemitteilung raus:</p>
<h2>Treibjagd bei Eußerthal: Angeschossenes Wildschwein gefährdet Straßenverkehr, Passanten und Anwohner</h2>
<p>Am 24.01.2009 fand im Bereich Eußerthal/Dernbach/Ramberg eine Treibjagd statt. Die Tierrechtsinitiative pro iure animalis war vor Ort, um die Praxis dieser Treibjagd zu beobachten. pro iure animalis legte auch bei dieser Treibjagd ein besonderes Augenmerk auf das Gefährdungspotential für die Bevölkerung, das von einer solchen Jagdveranstaltung ausgeht. In den vergangenen Monaten hat die Initiative schon mehrere Treibjagden beobachtet und mutmaßliche Gesetzesverstöße entdeckt und zur Anzeige gebracht. [...]</p>
<p><span id="more-675"></span></p>
<p>Am vergangenen Samstag eskalierte die Situation, als ein angeschossenes, verletztes Wildschwein in das Wohngebiet von Eußerthal geflüchtet ist. Das Wildschwein rannte über die Straße – ein Autofahrer konnte knapp einen Zusammenstoß verhindern. Das Tier flüchtete zurück in die Gärten. Ein Anwohner bewaffnete sich zwischenzeitlich zum<br />
Selbstschutz mit einem lanzenartigen Instrument.</p>
<p>Das Wildschwein flüchtete durch mehrere Gärten, gelangte über das Dach einer an den Hang gebauten Garage eine Treppe hinunter und stand in der Hofeinfahrt unvermittelt dem Hauseigentümer gegenüber. Dieser berichtete später gegenüber einer pro iure animalis Aktivistin, dass das Tier ihn wohl zunächst habe angreifen wollen, dann aber abdrehte. Das Wildschein überquerte die Straße und flüchtete Richtung einem Bach.</p>
<p>pro iure animalis erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Jagdgesellschaft.<br />
Als das Wildschwein schwer verletzt in das Wohngebiet von Eußerthal flüchtete, waren keine Jäger zugegen; entdeckt wurde es von Anwohnern. Jäger sind nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet, bei möglichen Fehlschüssen eine sofortige Nachsuche einzuleiten. Der Schütze von Eußerthal musste von seinem Fehlschuss Kenntnis gehabt haben, nahm aber billigend in Kauf, dass das verletzte Tier den Straßenverkehr und Passanten gefährden konnte.<br />
Der benachrichtigte verantwortliche Kreisjagdmeister Sigmund teilte zunächst lapidar mit, er könne nicht kommen, da er sich auf einer anderen Jagd befände. Als er auf Drängen von pro iure animalis vor Ort eintraf teilte er mit, dass er keine Nachsuche einleiten könne, da ihm dazu keine geeigneten Hunde zur Verfügung stünden. Er verließ den Ort des<br />
Geschehens ohne entsprechende Maßnahmen einzuleiten und nahm somit wiederum billigend und vorsätzlich eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs und der Anwohner in Kauf.</p>
<p>Hinzu kommt, dass dieser Umstand auch den Aspekt des Tierschutzgesetzes verletzt, der die Vermeidung unnötiger Qualen bei der Tötung eines Wirbeltiers vorsieht. Weitere Recherchen ergaben, dass das verletzte Wildschwein erst am Morgen des 26.01.2009, also fast 48 Stunden später, aufgegriffen und erlegt wurde.</p>
<p>pro iure animalis erhebt den Vorwurf, dass die Treibjagd unprofessionell und sogar gesetzwidrig durchgeführt wurde, da das Landesjagdgesetz die Vorhaltung geeigneter Jagdhunde vorschreibt. Weiter wird der Vorwurf<br />
erhoben – vor dem Hintergrund des Tierschutzgesetzes – dass das Leiden des Tieres erheblich hätte verkürzt werden können, wäre eine sofortige Nachsuche eingeleitet worden.</p>
<p>Ebenfalls mangelhaft war die Absicherung der Treibjagd mittels Hinweisschilder. Eines der wenigen Hinweisschilder war durch einen Pfahl verdeckt aufgestellt. Der Hinweis „Hunde jagen entlang der Strasse“ impliziert zugleich, dass billigend eine Gefährdung des Straßenverkehrs bei einer solchen Treibjagd in Kauf genommen wird. Ebenfalls waren Absperrungen an Wald- und Wirtschaftswegen im Bereich Eußerthal unzureichend. Es waren wohl rot-weiße Absperrbänder an einigen Waldwegen angebracht, aber ohne Hinweise auf die Treibjagd. Auch hieraus resultiert eine weitreichende Gefährdung von Spaziergängern und Passanten zumal Passanten von pro iure animalis Aktivisten gewarnt wurden, ihren Spaziergang in dem Gebiet fortzusetzen.</p>
<p>Diese Umstände um die Treibjagd in Eußerthal veranlassten pro iure animalis, gegen die Jagdgesellschaft und speziell gegen Herrn Kreisjagdmeister Sigmund Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Landau einzureichen.</p>
<p>Die Vorwürfe lauten: Gefährdung des Straßenverkehrs, Gefährdung der Öffentlichkeit, Verstöße gegen das Landesjagdgesetz und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank">www.pro-iure-animalis.de</a></p>
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		<title>Süddeutsche über die Jagd</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 22:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
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		<title>Bericht über Schonzeitvergehen, illegale Fütterungen und Seuchengefahr</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 13:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Initiative zur Abschaffung der Jagd veröffentlicht eine Pressemitteilung über illegale Aktivitäten von Jägern während der Schonzeit:

Hobbyjäger raus aus den Wäldern!
Tiere, die mitten in der Schonzeit erschossen werden? Illegale Anlock-Fütterungen mit Backwaren und Fleischabfällen? Schweinepest-Gefahr durch Jäger? Pferde auf der Weide erschossen? Menschen mit Wildschweinen verwechselt? &#8211; Dies alles ist kein Jägerlatein, sondern die Wirklichkeit in Deutschlands Wäldern. 350.000 bewaffnete Hobbyjäger sind unterwegs und wüten in unserer Restnatur. Viele davon hören und sehen nicht mehr gut, weil sie bereits recht betagt sind (das Durchschnittsalter der <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/bericht-uber-schonzeitvergehen-illegale-futterungen-und-seuchengefahr/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative zur Abschaffung der Jagd veröffentlicht eine Pressemitteilung über illegale Aktivitäten von Jägern während der Schonzeit:</p>
<p><span id="more-421"></span></p>
<h2>Hobbyjäger raus aus den Wäldern!</h2>
<p>Tiere, die mitten in der Schonzeit erschossen werden? Illegale Anlock-Fütterungen mit Backwaren und Fleischabfällen? Schweinepest-Gefahr durch Jäger? Pferde auf der Weide erschossen? Menschen mit Wildschweinen verwechselt? &#8211; Dies alles ist kein Jägerlatein, sondern die Wirklichkeit in Deutschlands Wäldern. 350.000 bewaffnete Hobbyjäger sind unterwegs und wüten in unserer Restnatur. Viele davon hören und sehen nicht mehr gut, weil sie bereits recht betagt sind (das Durchschnittsalter der Jäger liegt zwischen 55 und 60 Jahren), viele Waidmänner wärmen sich mit Schnaps und haben einige Promille intus&#8230;</p>
<h2>Rehböcke mitten in der Schonzeit erschossen</h2>
<p>Es ist bitterkalt in diesen Januartagen. Bei zweistelligen Minusgraden haben es die frei lebenden Tiere besonders schwer. Um zu überleben, ziehen sich die Wildtiere zurück und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Bei Kälte, sagt man, lässt man die Wildtiere lieber ruhen. Dennoch treffen sich am 10. Januar im baden-württembergischen Langenrain Dutzende Hobbyjäger zur Treibjagd. Bianka Pelli ist mit einem Bekannten im Wald unterwegs. Den Naturschützern bietet sich ein schauriger Anblick: Rehe, Wildschweine und Füchse liegen in ihrem Blut, werden von Jägern aufgeschnitten und aufgehängt. Doch nicht nur das: „Wie selbstverständlich hingen dort drei Rehböcke&#8221;, berichtet Bianka Pelli. Und das, obwohl für Rehböcke seit Mitte Oktober bis zum Mai Schonzeit ist.  „Keiner der Jäger schien sich daran zu stören&#8221;, so die Tierschützerin. Sie sprach daraufhin einen der Jäger auf das Schonzeitvergehen an. Die Antwort des Waidmannes: „Die sind höchstwahrscheinlich gegen einen Zaun gerannt!&#8221; Der zuständige Jagdherr jedoch bestätigte die Vermutung von Bianka Pelli: „Das ist zwar unschön, doch passiert so etwas immer mal wieder auf so einer Treibjagd.&#8221;</p>
<p>Die Tierschützerin ist entsetzt. Sie will das Schonzeitvergehen zur Anzeige bringen. Den getöteten Tieren wird dies nichts mehr nützen. „Doch es wird Zeit, dass die Vergehen der Jäger an die Öffentlichkeit kommen -  Missachtungen der Jagdgesetze sind gang und gäbe&#8221;, weiß sie. „Doch: &#8216;Wo kein Kläger, da kein Richter´, heißt es doch so schön in einem Sprichwort.<br />
Dokumentation der Treibjagd: <a href="http://www.abschaffung-der-jagd.de/bildergalerie/treibjagd/index.html" target="_blank">http://www.abschaffung-der-jagd.de/bildergalerie/treibjagd/index.html</a></p>
<p>Einem Jäger aus Hammelburg wurde Mitte Dezember wegen fahrlässigen Verstoßes gegen die Jagd- und Schonzeiten zu 3.600 Euro Geldstrafe verurteilt, weil er einem Hirschkalb das Muttertier weggeschossen hatte (Main Post, 16.12.2008). In diesem Fall gab es Zeugen, so dass es zu einer Verurteilung kam &#8211; in den allermeisten Fällen geschehen solche Jäger-Vergehen unbemerkt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.</p>
<p>Dass Jäger nicht richtig hinsehen, wenn sie schießen, kommt leider häufig vor: „Pferd statt Wildschwein erlegt&#8221;, meldete beispielsweise die Rhein-Zeitung am 19.11.2008. Auch am 28. Oktober wurde ein Pferd erschossen (Rheinpfalz, 28.10.2008), am 4. Oktober ein Haflinger-Pony angeschossen (Kölnische Rundschau, 4.10.2008).<br />
In der Nähe von Traunstein wurde im Dezember ein zahmes Reh erschossen &#8211; dabei trug „Felix&#8221; ein knallrotes Signal-Leuchthalsband um den Hals (Süddeutsche Zeitung, 20.12.2008).<br />
Immer wieder werden auch Menschen von Jägern aus Versehen erschossen: Bei Treibjagden am 10. Januar wurden zwei Jäger erschossen &#8211; Kollegen hatten sie mit Wildschweinen verwechselt. Bis zu 40 Tote und mehrere hundert Verletzte gehen Jahr für Jahr auf das Konto der Hobbyjäger.<br />
Dokumentation der Jägeropfer: <a href="http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html" target="_blank">http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html</a></p>
<p>Tier- und Naturschützer aus Bayern, Baden-Württemberg, dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz dokumentieren regelmäßig Verstöße gegen die Fütterungsbestimmungen. Nicht nur, dass in vielen Revieren eine regelrechte Mast mit Mais und Getreide statt findet, so dass selbst Jagdzeitschriften und Jagdverbände wie etwa der Wildschweinexperte des BJV Norbert Happ zugeben: „Die Wildschweinschwemme ist jägergemacht&#8221;. Immer wieder werden an so genannten „Kirrungen&#8221; (Anlock-Fütterungen) und „Luderplätzen&#8221; verbotene Backwaren und Schlachtabfälle gefunden. Auf diese Weise tragen die Jäger auch noch die Seuchengefahr in den Wald.</p>
<p>Seuchen-Gefahr durch Jäger: In der Nähe von Köln ist die Schweinepest bei Wildschweinen ausgebrochen. „Als Auslöser werden infizierte Fleischreste vermutet&#8221;, berichtet der Kölner Stadtanzeiger am 9.1.2009. In der Nähe von Hochsitzen finden Tierschützer immer wieder verbotene Schlachtabfälle, die Jäger zum Anlocken von Wildtieren auslegen &#8211; oft sind diese Innereien auch noch völlig verdorben. „Die Jäger bringen die Seuchengefahr in den Wald &#8211; und spielen sich dann noch als Retter vor der Schweinepest auf&#8221;, kritisiert Bianka Pelli. Sie hat in Baden-Württembergs Wäldern an Anlockfütterungen der Jäger auch schon die verschiedensten Innereien, stinkende Fischabfälle, einen ganzen verendeten Hammel sowie eine erschossene Hauskatze dokumentiert.<br />
Dokumentation illegale Fütterungen: <a href="http://www.abschaffung-der-jagd.de/bildergalerie/hegeundpflege/index.html" target="_blank">http://www.abschaffung-der-jagd.de/bildergalerie/hegeundpflege/index.html</a></p>
<p>Michael Hess, ein ehemaliger Berufsjäger, fotografierte in Bayern neben missbräuchlichen Mais- und Getreide-Fütterungen mehrfach Berge von verschimmeltem Brot &#8211; und am 8. Januar mehrere Haufen Keks-Abfälle. „Es ist bemerkenswert, wie der Jagdpächter so einen wildbiologischen und ernährungsphysiologischen Schwachsinn duldet&#8221;, berichtet Michael Hess. „Dieses Zuckerzeug kann als Kalziumkiller im Pansen des Konzentratselektierers Reh eine schlimme Pansenazedose verursachen. Bei diesem Dilemma könnte das Tier elend zu Grunde gehen, oder zum ph-Wert Ausgleich, höhere Nahrungsaufnahme an Forstpflanzen (Verbiss) verursachen. &#8211; Und dann kommt der Jäger und schießt Rehe zur angeblichen Rettung des Waldes.&#8221;<br />
Dokumentation: <a href="http://www.abschaffung-der-jagd.de/bildergalerie/kirrungeninbayern/index.html" target="_blank">http://www.abschaffung-der-jagd.de/bildergalerie/kirrungeninbayern/index.html</a></p>
<p>Die Natur braucht keine Jäger. Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen: Die Natur reguliert sich selbst. In den unbejagten Gebieten in Europa sind Tiere und Natur im Gleichgewicht. Warum gehen die Jäger dann auf die Jagd? In den einschlägigen Jagdzeitschriften geben die Waidmänner inzwischen offen zu, dass die wahre Motivation für die Jagd die „Lust am Töten&#8221; und „Freude am Beute machen&#8221; ist. In einem Artikel zur Triebforschung berichtete die Jägerzeitschrift WILD UND HUND vom „Kick&#8221;, den der Jäger erlebt, wenn es ihm gleingt, das Leben eines speziellen Tieres zu vernichten. Und &#8211; so die Jägerzeitschrift weiter &#8211; die Jäger sollten sich auch zu diesem „Kick&#8221; bekennen. Mit modernem Tier- und Naturschutz haben solche Triebe natürlich nichts zu tun. Kein Wunder, dass repräsentativen Umfragen zufolge mehr als zwei Drittel der Deutschen die Hobbyjagd ablehnen.<br />
Dokumentation: <a href="http://www.abschaffung-der-jagd.de/informationen/repraesentativeumfragen/index.html " target="_blank">http://www.abschaffung-der-jagd.de/informationen/repraesentativeumfragen/index.html<br />
</a><br />
Initiative zur Abschaffung der Jagd<br />
www.abschaffung-der-jagd.de<br />
www.anti-jagd-demo.de</p>
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		<title>Aufruf an Politiker: Verbot der Hobbyjagd jetzt!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 20:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat folgende Info rausgegeben:
Hobbyjagd fordert Menschenleben
Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, und schon überschlugen sich wieder Meldungen über Vorfälle, bei denen Menschen von Jäger bedroht, gefährdet, verletzt oder sogar getötet wurden. Am 10. Januar wurden zwei Menschen erschossen &#8211; Jäger hatten sie bei Treib- und Drückjagden mit Wildschweinen verwechselt.

Doch wer weiß schon, dass hunderte Menschen in den letzten zehn Jahren in durch Jäger und Jägerwaffen starben? Offizielle Statistiken gibt es darüber nicht &#8211; Jäger zählen nur die <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/aufruf-an-politiker-verbot-der-hobbyjagd-jetzt/" rel="nofollow">[...]</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.abschaffung-der-jagd.de/" target="_blank">Initiative zur Abschaffung der Jagd</a> hat folgende Info rausgegeben:</p>
<h1>Hobbyjagd fordert Menschenleben</h1>
<p>Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt, und schon überschlugen sich wieder Meldungen über Vorfälle, bei denen Menschen von Jäger bedroht, gefährdet, verletzt oder sogar getötet wurden. Am 10. Januar wurden zwei Menschen erschossen &#8211; Jäger hatten sie bei Treib- und Drückjagden mit Wildschweinen verwechselt.</p>
<p><span id="more-391"></span></p>
<p>Doch wer weiß schon, dass hunderte Menschen in den letzten zehn Jahren in durch Jäger und Jägerwaffen starben? Offizielle Statistiken gibt es darüber nicht &#8211; Jäger zählen nur die Anzahl der Tiere, die sie erschießen. Die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat jährlich bis zu 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen allein in Deutschland dokumentiert. Bei diesen erschreckenden Zahlen stellt sich die Frage: Wie viele Menschen müssen noch von Jägern erschossen werden, bis die Politik handelt? Die Forderung für das „Super-Wahljahr&#8221; 2009 lautet daher: Verbot der Hobbyjagd!</p>
<p>Woche für Woche gehen Meldungen über Jagdunfälle und Gewalttaten mit Jägerwaffen durch die Presse.<br />
Die beiden tödlichen Jagdunfälle vom 10. Januar sind die bisher schlimmsten Fälle des neuen Jahres. Doch auch die anderen Meldungen sind bedrohlich genug: Am 9. Januar geriet ein Hund beim Spaziergang in eine Jägerfalle &#8211; beim Versuch, das Tier zu befreien, zertrümmerte der Fangbügel die Hand des Herrchens. Bei einer Treibjagd an der A 391 bei Braunschweig flüchteten Wildschweine auf die Fahrbahn &#8211; eine Gefahr für den Verkehr. Beim Silvesterlauf in Bad Kreuznach schoss ein Jäger zweimal auf ein Wildschwein am Wegesrand und gefährdete die Läufer &#8211; ein Augenzeuge berichtet, dass er nur 15 Meter entfernt gewesen sei. Und im nordrhein-westfälischen Werl wurde kurz vor Silvester ein Ehepaar beim Spaziergang durch Querschläger einer Treibjagd verletzt.</p>
<p>„Schusswaffen gehören nicht in die Hände von Freizeitjägern, die diese völlig unkontrolliert benutzen können&#8221;, so Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. „Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird!&#8221; Mit dieser Forderung liegt die Initiative zur Abschaffung der Jagd voll im Trend. Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen: Zwei Drittel der Deutschen sind gegen die Hobbyjagd.</p>
<p>Dass durch Hobbyjäger auch völlig unbeteiligte Personen wie Spaziergänger, Reiter oder  Familienangehörige bedroht sind, belegt eine kleine Auswahl von schockierenden Fällen aus dem vergangenen Jahr:<br />
In Werningerode/Harz bedrohte Anfang Dezember ein Jäger die Mitarbeiter des Finanzamts. Die Polizei stellte drei Gewehre, 60 Schuss Munition und ein Kilogramm Schwarzpulver sicher. (Goslarsche Zeitung, 12.12.2008)<br />
Im saarländischen Schiffweiler erschoss ein Jäger am 5. November erst seine Ehefrau, anschließend sich selbst. (sol.de, 7.11.2008)<br />
Im niedersächsischen Jesteburg erschoss ein Jäger zuerst seine Ex-Freundin, den Hund und danach sich selbst (Harburger Nachrichten, 2.10.2008).<br />
In Frankfurt/Main übte ein Jäger Selbstjustiz und erschoss einen Mann, der nachts offenbar in eine Kleingartenanlage einbrechen wollte (Hessischer Rundfunk, 18.8.2008).<br />
Im Main-Kinzing-Kreis (Hessen) erschoss ein Jäger seinen Nachbarn, mit dem er verfeindet war (Frankfurter Rundschau, 11.6.2008).<br />
Nach einem Streit erschoss ein angetrunkener Jäger einen Kneipengast in einem Hagener Ausflugslokal (Kölner Express, 06.01.2008).<br />
In Oberfranken schoss ein alkoholisierter Jäger nach der Kirchweih auf Jugendliche (Frankenpost, 26.8.2008).<br />
Bei Ulm bedrohte ein Jäger eine Reiterin mit Gewehr im Anschlag (Augsburger Allgemeine, 7.08.08).<br />
In Köln schoss ein betrunkener Jäger auf Spaziergänger (Kölner Express, 16.6.2008).<br />
Immer wieder war die Meldung zu lesen, dass ein Jäger auf ein Auto schoss &#8211; die Insassen entgingen knapp der Katastrophe (z.B. Prima Sonntag, 16.3.2008).<br />
Und immer wieder gab es Berichte von Jägern, die drohten, ihre Ehefrau oder Lebensgefährtin zu erschießen &#8211; zweimal rettete ein Einsatzkommando der Polizei den betroffenen Frauen das Leben (Generalanzeiger Bonn, 15.03.2008; Neue Westfälische, 04.07.2008).</p>
<p>„Wir brauchen keine Jäger: Jagd schadet unserer Natur und schädigt das ökologische Gleichgewicht in unseren Wäldern&#8221;, so der Biologe Eicher. Das beste Beispiel hierfür ist die gegenwärtige Wildschweinschwemme, von der sogar der Experte des Deutschen Jagdschutzverbands Norbert Happ sagt, dass sie „hausgemacht&#8221; ist &#8211; also von den Jägern selbst verschuldet. Dagegen beweisen wissenschaftliche Studien und die Erfahrungen in unbejagten Gebieten Europas, dass sich die Natur selbst reguliert.</p>
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