Beiträge zum Stichwort ‘ Inland ’

Unerwartete Gegner

Unerwartete Gegner

Jeder von uns, der im Tierschutz tätig ist, muss früher oder später feststellen, dass sein soziales Engagement nicht nur positive Resonanzen mit sich bringt. Mit diesen Umständen muss man wohl leben und arrangiert sich mit den negativen Seiten. Schliesslich geht es hier um die Tiere und es wäre sicherlich falsch, sich von solchen Fallstricken beirren zu lassen. Doch treffe ich in letzter Zeit immer häufiger auf “unerwartete Gegner”, und zwar so geballt, dass ich diesen Artikel schreibe und Sie, liebe Leserinnen und Leser, frage, ob Ihnen ähnliches passiert ist oder ob ich einem Zufall auferlegen bin.



Einfach angefahren und liegengelassen

Einfach angefahren und liegengelassen

Trauriges Update: Leider ist das kleine Katerchen seinen Verletzungen erlegen. Heute erreichte uns ein Hilferuf aus der Nachbarschaft. Eine Anwohnerin meldete sich und teilte uns aufgeregt mit, dass vor ihrem Haus eine Katze angefahren wurde. Das Tier wurde durch die Wucht des Aufpralls einige Meter über den Zaun bis in den Garten der besorgten Anruferin geschleudert und blieb schwer verletzt liegen. Weder andere Anwohner noch der Fahrer des Wagens hielten es für notwendig, dem verletzten Kater zu helfen.



Update: Wo sind Jean und Luise?

Update: Gestern abend ist es zwei Tierschützerinnen gelungen, die Besitzerin der beiden Hunde zu erkunden und anzusprechen. Abgesehen von einigen verwirrenden Aussagen zeigt die Frau jedoch keine Einsicht. Und nun kommt noch ein echter Hammer: Laut Aussage der Landwirtin war das Veterinäramt vor einigen Tagen da! Der geundheitliche Zustand der Hündin war den Beamten jedoch kein Eingreifen wert, aber immerhin bekam sie eine Auflage hinsichtlich der Kette des Schäferhundes erteilt.



“Keine Misshandlung erkennbar”

“Keine Misshandlung erkennbar”

Heute erreichte uns ein Hilferuf aus der Gemeinde Donnersberg, ca. 20 km von Kaiserslautern entfernt: Ein eindeutiger Fall von Tierquälerei, gut dokumentiert mit Fotos und Videos. Doch trotz der eindeutigen Lage findet sich offenbar niemand, der den armen Tieren helfen will. Denn laut dem Veterinäramt des Donnersbergkreises gibt es keinen Hinweis auf eine Misshandlung. Kaum zu glauben, wenn man sich das Material ansieht …



Aschima im Glück und trauriges vom Donnersberg

Aschima im Glück und trauriges vom Donnersberg

Vor ein paar Tagen hatten wir an dieser Stelle die Dogo Argentino-Hündin Aschima vorgestellt, die von ihrer Besitzerin einfach in einer Wohnung zurückgelassen wurde. Nun hat sich jemand gefunden, der Aschima aufnehmen möchte. Keine guten Neuigkeiten erreichen uns derweil vom Donnersberg. Von mehreren Seiten haben wir erfahren, dass die Hündin Luise, wie wir sie getauft haben, eingeschläfert wurde. Die Hündin hatte eine unbehandelte Verletzung von einem Unfall und einen faustgroßen Tumor an der Gesäugeleiste.