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	<title>LASSY.org &#187; Jagd</title>
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	<description>Tierschutz braucht Öffentlichkeit</description>
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		<title>Unerwartete Gegner</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Veterinäramt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder von uns, der im Tierschutz tätig ist, muss früher oder später feststellen, dass sein soziales Engagement nicht nur positive Resonanzen mit sich bringt. Mit diesen Umständen muss man wohl leben und arrangiert sich mit den negativen Seiten. Schliesslich geht es hier um die Tiere und es wäre sicherlich falsch, sich von solchen Fallstricken beirren zu lassen. Doch treffe ich in letzter Zeit immer häufiger auf "unerwartete Gegner", und zwar so geballt, dass ich diesen Artikel schreibe und Sie, liebe Leserinnen und Leser, frage, ob Ihnen ähnliches passiert ist oder ob ich einem Zufall auferlegen bin.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/08/vorsicht.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-3090" title="vorsicht" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/08/vorsicht.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
<p>Jeder von uns, der im Tierschutz tätig ist, muss früher oder später feststellen, dass sein soziales Engagement nicht nur positive Resonanzen mit sich bringt. Zum Einen wird man mit allgegenwärtiger Missgunst und Streitereien innerhalb der Tierschutz-&#8221;Szene&#8221; konfrontiert, zum Anderen wird die tierschützerische Tätigkeit im Freundes- und Bekanntenkreis häufig als nervig oder Spinnerei abgetan.</p>
<p>Zudem gibt es viele Menschen, die insbesondere den Auslandstierschutz in Frage stellen und mal mehr oder weniger stichhaltige Argumente dagegen liefern.</p>
<p>Als größtes Übel innerhalb des Tierschutzes gelten meiner Meinung nach die schwarzen Schafe, die es leider zu Hauf gibt und die unser aller Ruf schädigen.</p>
<p>Nun, mit diesen Umständen muss man wohl leben und arrangiert sich mit den negativen Seiten. Schliesslich geht es hier um die Tiere und es wäre sicherlich falsch, sich von solchen Fallstricken beirren zu lassen.</p>
<p>Doch treffe ich in letzter Zeit immer häufiger auf &#8220;unerwartete Gegner&#8221;, und zwar so geballt, dass ich diesen Artikel schreibe und Sie, liebe Leserinnen und Leser, frage, ob Ihnen ähnliches passiert ist oder ob ich einem Zufall auferlegen bin.</p>
<p><strong>Sind </strong><strong>Tierschützer bei</strong><strong> Versicherungen unerwünscht?</strong></p>
<p>So bekam ich vor kurzem einen Anruf von einer befreundeten Tierschützerin, die mir erzählte, dass das Versicherungsunternehmen, mit dem sie schon seit Jahren zusammenarbeitet, sich plötzlich weigert, die Pflegestellenversicherung weiter anzubieten.</p>
<p>Ein anderer Tierschützer berichtete mir, dass er ebenfalls Probleme mit seiner Versicherung hat, die sich weigert, einen Hund zu versichern, obwohl dieser weder auf irgendeiner Liste steht, irgendeinen &#8220;Vorfall&#8221; hatte noch besonders groß oder ähnliches ist.</p>
<p>Dem bin ich spasseshalber mal nachgegangen und habe festgestellt, dass ich meinen Hund bei exakt der Versicherung, bei der ich ihn vor 2 Jahren versichert habe, heute nicht mehr versichern könnte &#8230; Merkwürdig.</p>
<p>Besonders herausragend fand ich jedoch, dass die gleiche Versicherung mir auf Anfrage mitteilte, dass sie sogenannte Zwingerversicherungen nur noch für Züchter anbietet und diese Police Tierschutzvereinen nicht mehr zur Verfügung steht.</p>
<p>Nun, natürlich kann es sein, dass gerade die Tierschutzvereine sich als besonders kostenintensiv herausgestellt haben, allerdings sollten die Versicherungen nicht vergessen, dass eben diese Vereine auch Ansprechpartner Nummer Eins sind, wenn Adoptanten Fragen zu Versicherung, Hundesteuer und Co. haben.</p>
<p><strong>Todbringende Hunde aus dem Ausland?</strong></p>
<p>Ebenfalls erstaunlich häufig erleben wir in letzter Zeit, dass ausgerechnet Tierärzte stellenweise sehr ablehnend auf Hunde reagieren, die aus dem Auslandstierschutz stammen. So häufen sich Berichte von Organisationen und Adoptanten, dass sie nahezu wie Kunden zweiter Klasse behandelt werden, wenn sie mit ihrem Vierbeiner beim Tierarzt vorstellig werden und dieser den Heimtierausweis aus einem anderen Land  erblickt.</p>
<p>Mir selber ist es vor ein paar Tagen passiert, dass eine Interessentin für einen unserer &#8220;Palencia&#8221;-Welpen nach erfolgreicher Vorkontrolle plötzlich Abstand von der Adoption des Hundes nahm.</p>
<p>Begründung: Ihr Tierarzt hatte ihr eindringlich davon abgeraten, den Hund zu übernehmen, da &#8220;solche Tiere&#8221; Krankheiten einschleppen und früher oder später schwer krank werden.</p>
<p>Dann, vor einigen Wochen, bekamen wir eine Anfrage, ob wir einen alten Hund aufnehmen könnten, der schon seit Jahren in einer Familie mit Kind lebt. Als der Hund Symptome gezeigt hat, die auf Leishmaniose deuten könnten, wurde der Besitzerin von ihrer Tierärztin dringend geraten, das Tier sofort abzugeben, weil es eine Gefahr für die Gesundheit des im Haus lebenden Kindes darstellen würde.</p>
<p>Nun sollte man eigentlich der Meinung sein, dass ein Tierarzt doch Interesse daran haben sollte, seinen Kunden unaufgeregt und sachlich aufzuklären. Schliesslich ist die Gefahr, Leute in Panik zu versetzen doch recht hoch, wenn es um das eigene Haustier geht und welcher Veterinär möchte schon angsterfüllte Kunden haben?</p>
<p><strong>Jägerlatein als Running Gag</strong></p>
<p>Derweil macht ein besonders makabrer &#8220;Running Gag&#8221; im Hochtaunuskreis (aber sicherlich auch anderswo) in diesen Wochen wieder die Runde. Bereits seit über einem Jahrzehnt erscheint in den Regionalzeitungen immer die gleiche Anzeige, aufgegeben von den örtlichen Jägern:</p>
<p>Abgebildet ist ein totes Reh, um genauer zu sein, das selbe Reh, welches in den Jahren zuvor auch abgebildet war. Darüber die Überschhrift: &#8220;Belohnung&#8221;, gefolgt von dem Aufruf, dass ein wildernder Hund eben dieses Reh gerissen hat und der Jenige, der einen Hinweis auf die Ergreifung liefert eben eine Belohnung erhält.</p>
<p>Nun, falls das Reh tatsächlich von einem Hund gerissen wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass der Bösewicht rein gesundheitlich nicht mehr in der Lage sein dürfte, eine solche Tat zu wiederholen.</p>
<p>Interessant ist allerdings der Aspekt, dass die Regionalzeitungen diesen durchschaubaren Unsinn Jahr für Jahr nahezu identisch abdrucken, ohne zu hinterfragen, ob etwas an der Geschichte dran ist.</p>
<p><strong>Lobbyisten gegen Tierschützer?</strong></p>
<p>Doch was steckt dahinter? Wer hat ein Interesse daran, an sich harmlosen Tierschützern das Leben und die Arbeit zu erschweren? Während ewiggestrige Jagdtreibene von Natur aus kein Interesse daran haben dürften, dass irgendjemand ihr &#8220;Revier&#8221; betritt, sieht das bei Versicherungen, Tierärzten und willfährigen Regionalzeitungen schon etwas aus.</p>
<p>Nun, eine kleine Regionalzeitung wird einer Jagdgesellschaft kaum eine Anzeige abschlagen. Zumal die Jäger gerade im ländlichen Raum einen enormen Einfluss haben, häufig öffentliche Ämter bekleiden und sich zum Teil aus der regionalen Wirtschaft rekrutieren.</p>
<p>Und ein Tierschutzverein, der Hunde aus Spanien vermittelt, tritt in Konkurrenz zu einem Züchter, der Hunde verkauft. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade aus den Zuchtverbänden und den auf Rasse spezialisierten &#8220;Hundesportvereinen&#8221; jedes &#8220;Tod und Teufel&#8221;-Argument genutzt wird, um die eigene &#8220;Ware&#8221; anzupreisen und die Konkurrenz gleichzeitig schlecht aussehen zu lassen.</p>
<p>Auch die Veterinärbehörden sind häufig nicht besonders begeistert von engagierten Tierschützern, stellen diese doch ein enormes Maß an Arbeit dar. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bestimmte Veterinärämter beinahe einen Namen als Tierschutzgegner gemacht haben, was in manchen Fällen tatsächlich dazu führt, dass ein Verein seine Arbeit aufgibt oder den Standort wechselt.</p>
<p><strong>Paranoia oder Zufall?</strong></p>
<p>Nun könnte ich hier ewig referieren, wie frustrierte Massenvermehrer und Zuchtfetischisten ihre Tierärzte unter Druck setzen und wie missmutige Behördenvertreter dauernörgelnde Tierschützer ins Visier nehmen. Ich könnte Vermutungen darüber aufstellen, dass es eben doch eine gewaltige Lobby gibt, die aus für sie guten Grund unsere Arbeit erschwert,  sabotiert und wie sie in verschiedenen Bereichen Druck ausübt..</p>
<p>Doch ob meine Vermutungen stimmen, ob es tatsächlich nur eine zufällige Häufung von Ärgernissen ist oder ob ich gar meine Verstand verliere, kann und möchte ich hier nicht klären.</p>
<p>Merkwürdig bleibt es trotzdem &#8230;</p>
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		<title>Pro Iure Animalis: Grundthesen zur Jagd</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen die Jäger wieder vermehrt Druck ausüben, unberechtigt Menschen des Waldes verweisen, Haustiere grundlos töten und fast ungehindert und unkontrolliert Ihre Mordlust an wehrlosen Tieren auslassen, sollten wir als Tierschützer, Tierfreunde und Naturliebhaber solidarisch eine Meinung vertreten. Es würde uns daher sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen und Organisationen diese von Pro Iure Animalis initierte Aktion unterstützen und auf ihren Homepages die "Grundthesen zur Jagd" veröffentlichen würden und die Infos in ihre Verteiler nehmen.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><a href="http://www.pro-iure-animalis.de"><img class="size-full wp-image-263" title="banner_pia" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/banner_pia.jpg" alt="" width="468" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Iure Animalis</p></div>
<p>In Zeiten, in denen die Jäger wieder vermehrt Druck ausüben, unberechtigt Menschen des Waldes verweisen, Haustiere grundlos töten und fast ungehindert und unkontrolliert Ihre Mordlust an wehrlosen Tieren auslassen, sollten wir als Tierschützer, Tierfreunde und Naturliebhaber solidarisch eine Meinung vertreten.</p>
<p>Es würde uns daher sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen und Organisationen diese von <a title="Zu Pro Iure Animalis" href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank">pro-iure-animalis</a> initierte Aktion unterstützen und auf ihren Homepages die &#8220;Grundthesen zur Jagd&#8221; veröffentlichen würden und die Infos in ihre Verteiler nehmen.</p>
<h2>Grundthesen zur Jagd</h2>
<p><strong>Ökonomisch-ökologischer Rahmen</strong></p>
<p>Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd auf der einen Seite sowie die Zersiedelung unberührter Naturlandschaft auf der anderen Seite sind primär verantwortlich für die drastische Reduzierung der Artenvielfalt.</p>
<p>Intensive Agrarwirtschaft raubt der Tierwelt den Lebensraum; überlebende Tiere werden durch ausufernde Bejagung sukzessive an den Rand des Aussterbens getrieben.</p>
<p>Die Forstwirtschaft ist an einer Gewinnmaximierung der Holzerträge orientiert. Das Schlagwort „Wald vor Wild“ definiert die Situation, Waldtiere sind der Störfaktor dieser Industrie. Waldschäden durch Verbiss sind nachweislich Vorwand, Wildtiere gewaltsam an einen nach wirtschaftlichen Interessen definierten Normbestand anzugleichen. Die gesamte freie Natur wird zu einem Freiland-Industriekomplex umgebaut.</p>
<p><strong>Psychologisch-pathologische Komponente</strong></p>
<p>Felder und Wälder sind zum Teil in Privatbesitz, zum Teil in Staatsbesitz. Der Staat ist per Verfassung Sachwalter des Volksvermögens; Wildtiere gehören somit dem gesamten Volk und nicht einer Minderheit von Jägern, die sich zum alleinigen Nutzer der Tiere aufgeschwungen hat. „Naturschutz“ durch Jagd findet nicht statt, Trophäenkult und Schießvergnügen sind vorrangig. Die Jagd ist ein weitgehend lustbetonter und breit gestreuter Arten-Terrorismus.</p>
<p>Jagd ist die letzte legale Möglichkeit, in Friedenszeiten mit der Waffe ungestraft zu töten. Sie ist die letzte Möglichkeit, dem Tötungstrieb hemmungslos nachzugehen. Waffenbesitz birgt – wie Beispiele drastisch belegen – immer die Gefahr des Missbrauchs.</p>
<p>Anzutreffen sind in diesem Umfeld vorwiegend mental entsprechend gelagerte Individuen, denen Mitgefühlsfähigkeit hochgradig fehlt. Ein Blick in Jägerzeitungen bestätigt dies und offenbart regelmäßig ein beängstigendes Tötungsvergnügen.<br />
Der Neurologe und mehrfach ausgezeichnete Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin erklärte in seinem viel beachteten Buch „Die Leidenschaft des Jägers“ (Europäische Verlagsanstalt, 2003): „Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt &#8230; Und weil es sich bei der Jagd um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt – um ein Fieber eben –, geht es &#8230; um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.“</p>
<p><strong>Juristisch-strukturelle Komponente</strong></p>
<p>Jagd ist in Strukturen eingebunden, die demokratische Regeln konterkarieren. Jäger sind oftmals Leiter der Jagdbehörden, entscheiden in eigener Sache über Auslegung, Anwendung und Sanktionen jagdlicher Vorgänge. Diese jagdfreundlichen Strukturen decken personell den gesamten gesellschaftlichen Bereich – vom Handwerker bis zum Minister – ab, ein Netzwerk, das den Beteiligten Vorteile und Abhängigkeiten garantiert.</p>
<p>Aufgrund dessen herrscht in den Wäldern weitgehend Rechtsfreiheit, Kontrollen der Jagd von behördlicher Seite finden so gut wie nicht statt. Jagdschutz ist zurückdelegiert an die Jäger, so dass sich innerhalb des Staates ein autonomes, selbstverwaltendes Interessensystem etabliert hat.</p>
<p>Die intensive Jagd – insbesondere auf Schwarz- und Rehwild – wird mit Schäden der Landwirtschaft und überhöhter Population begründet. Es gilt ausdrücklich festzustellen, dass</p>
<ol>
<li>keine summarische Schadenserfassung bei den Behörden stattfindet,</li>
<li>die Wildbestände völlig unbekannt sind und nur aus den Abschusszahlen hochgerechnet werden,</li>
<li>selbst die Abschusszahlen nicht systematisch erfasst werden.</li>
</ol>
<p>Behördlich-jagdliche Entscheidungen fallen nicht anhand fundierter Ermittlungen und Zahlenwerke, sondern unterliegen dem populistischen Kalkül der anordnenden Behörde. Alternativen zur Bejagung werden nahezu nicht in Erwägung gezogen.<br />
Auf Betreiben der Agrar- und Jagdlobby werden verstärkt revierübergreifende Treib- und Drückjagden durchgeführt, wobei jegliche Treibjagd tierquälerische Komponenten enthält allein aus der Tatsache, dass ungenau getroffen und nahezu wahllos geschossen wird. Für revierübergreifende Maßnahmen existiert als Gesetzesgrundlage im Jagdrecht lediglich der §10a BJagdG. Diese Vorschrift sieht vor, dass zum Zwecke der Hege des Wildes revierübergreifende Hegegemeinschaften gebildet werden können. §1 Abs. 1 BJagdG unterscheidet dabei eindeutig zwischen „Hege“ und „Jagdausübung“. Unter „Hege“ versteht das Gesetz den Schutz und die Pflege wildlebender Tiere, wohingegen sich die „Jagdausübung“ auf das Nachstellen, Fangen und Erlegen von Wild bezieht. Deutlich wird diese Trennung von „Hege“ und „Jagdausübung“, indem die Pflicht zur Hege beim Grundstückseigentümer verbleibt, auch wenn das Jagdausübungsrecht an die Jagdgenossenschaft abgetreten wird. Nach alldem gibt es keine gesetzliche Grundlage für die revierübergreifende Jagdausübung.</p>
<p>Keinerlei fundiertes Zahlenmaterial liegt für alle anderen Tierarten vor. Beispielsweise unterliegt die Fuchs- und Vogeljagd keiner Beschränkung durch Abschussbegrenzungen, sodass es dem einzelnen Jäger frei steht, nach Belieben zu jagen. Dieser Freibrief begründet einen nie gekannten Wildtierterrorismus durch Antianimalisten.</p>
<p>Die gewachsenen Sozialstrukturen vieler Wildtiere, vor allem der Wildschweine, werden durch Jäger zerschossen. Leittiere, welche die Vermehrungsraten kontrollieren, sind in den Rotten und Verbänden kaum noch vorhanden. Die Populationsdynamik ist durch den erheblichen und immer mehr zunehmenden Jagddruck enorm gestiegen.</p>
<p>Die Füchse, die in freier Natur monogam und reviertreu sind, werden zum Ortswechsel gezwungen, um sich neue Partner zu suchen, da die Paare durch die Jäger auseinander geschossen werden. So werden durch Zerstörung sozialer Tierstrukturen nicht nur neue Paarbildungen verursacht, jedes weibliche Tier befruchtet und damit die Geburtenrate erhöht, sondern auch verstärkt Krankheiten übertragen, welche angeblich durch die Jagd bekämpft werden sollen.</p>
<p>Die Vogeljagd, speziell die Enten- und Gänsejagd, verursacht eine undifferenzierte Tierselektion ohnegleichen. Der Vogel, der auf seinen länderübergreifenden Flügen den Nachstellungen in einem Jagdrevier entkommen ist, unterliegt den gleichen Verfolgungen auf seinen Stationen im nächsten und übernächsten Revier. Diese Tiere sind dem lustorientierten Tierselekteur schutzlos ausgeliefert. Desaster in der Sozialstruktur betroffener Tierverbände und im Artengefüge ganzer Vogelbestände sind damit vorprogrammiert. Durch die Verwendung von Schrotmunition, die vielfach nicht sofort tödliche Steckschüsse mit inneren Verletzungen verursacht, erleiden jährlich Hunderttausende angeschossener Tiere einen langsamen, qualvollen Tod.</p>
<p>Für das reine Schießvergnügen gezüchtete und in Mitteleuropa ursprünglich nicht heimische Tiere wie z.B. Fasanen dokumentieren die pervertierte Auffassung von Tier- und Naturschutz. Auf der gleichen Ebene sind Winterfütterungen zu sehen. In forstlich nutzungsorientierten Stangenkulturen besteht ein ausgeprägter Mangel an Stauden, Buschwerk und Weichhölzern, sodass nur mit Hilfe der Zufütterung saisonal ungeeigneten Futters größerer Schaden im Forst verhindert und dabei gleichzeitig ein überhöhter Wildbestand zur weiterhin lohnenden Bejagung erhalten werden kann.</p>
<p>Absolut dekadent und morbide sind Auslandsjagden, in denen aus reiner Tötungsgier sowohl bestandsbedrohte und oft international streng geschützte Arten als auch zahme Zuchttiere (z.B. Löwen) von pathologischen Tiertötern erlegt werden.</p>
<p><strong>Ethisch-politische Komponente</strong></p>
<p>Tiere sind Individuen, die Freude und Leid, Schmerz und Glück erfahren können, die Rechte besitzen und die als Mitgeschöpfe geachtet werden müssen. Die Jagd widerspricht einem aufgeklärten, fortschrittlichen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste.</p>
<p>Die Menschheit hat sich per Selbsternennung und mit keiner naturwissenschaftlichen Logik in Einklang zu bringendem Selbstverständnis mit der Berechtigung ausgestattet, ohne Gewissensprobleme über die Interessen aller andersartigen Wesen (Arten) zu entscheiden, um diese nach Lust und Laune zu versklaven, zu töten, zu züchten und zu verändern. Die Jagd ist dabei nur eine kleine Facette dieses gigantischen anthropogenen Unfugs- und Unterdrückungssystems.</p>
<p>Das heutige Jagdgesetz ist aus der nationalsozialistischen Gesetzgebung hervorgegangen und in seinen Grundzügen bis heute gültig. Unverkennbar tauchen faschistoide Komponenten wie Männlichkeit, Einheit, Stärke, Riten, Symbole und die „regenerative“ Kraft von Gewalt – umdefiniert als Gewalt gegen Tiere – auf. Gerade der exzessive Bezug zur Tradition stützt diese These.</p>
<p>Oft unterstützt faschistoides Gedankengut „rassisches“ Überlegenheitsgefühl und ethnische Verfolgung. Der humane Bezug hat sich bei der Jagd auf einen animalistischen Bezug transformiert und sich in einen, dem menschlichen Rassismus vergleichbaren, Antianimalismus gewandelt. Durch biologischen Ranghöhenwahn des Menschen, speziell des jagenden Menschen, gegenüber der Tierwelt ist ein faschistoider Artenselektionismus entstanden, der in einen gnadenlosen Terrorismus gegen Wildtiere ausgeufert ist. Gegenüber einigen Tierarten (z.B. Fuchs) und definierten Feindgruppen (sog. „Raubzeug“ und „Raubwild“) ist ein genozidales Handeln zu erkennen.</p>
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		<title>Perverse &#8220;Übungen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 13:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schweizerischen Tierschutznews berichten über die Aktivitäten von Jägern in Straelen am Niederrhein.
So berichtet die Seite, dass Neusser Jäger lebenden Enten die Flügel stutzen um zu &#8220;üben&#8221;.
Dann hetzen sie ihre Jagdhunde auf die fluguntauglichen Tiere. Oder ballern das chancenlose Federvieh gleich selbst mit der Flinte ab.
Der Jäger zückt sein Messer, schneidet der hilflosen Stockente die Federn an beiden Flügel ab – für die Fluchttiere eine echte Verstümmelung! Anschließend wirft er sie in hohem Bogen ins Schilf. Dann kommt der Hund. Der treibt den Vogel dann <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/perverse-ubungen/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1613" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/10/jagd-ente.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-1613" title="(c) tierschutznews.ch" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/10/jagd-ente-300x200.jpg" alt="(c) tierschutznews.ch" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">(c) tierschutznews.ch</p></div>
<p>Die schweizerischen Tierschutznews berichten über die Aktivitäten von Jägern in Straelen am Niederrhein.</p>
<p>So berichtet die Seite, dass Neusser Jäger lebenden Enten die Flügel stutzen um zu &#8220;üben&#8221;.</p>
<blockquote><p>Dann hetzen sie ihre Jagdhunde auf die fluguntauglichen Tiere. Oder ballern das chancenlose Federvieh gleich selbst mit der Flinte ab.</p>
<p>Der Jäger zückt sein Messer, schneidet der hilflosen Stockente die Federn an beiden Flügel ab – für die Fluchttiere eine echte Verstümmelung! Anschließend wirft er sie in hohem Bogen ins Schilf. Dann kommt der Hund. Der treibt den Vogel dann entweder vor das Gewehr des Jägers, oder macht ihm gleich selbst den Garaus.</p>
<p>„Hetzarbeit an flugunfähiger Ente“, nennt sich das perverse Szenario in der Jägersprache. Der Neusser Tierschützer Thomas Nachtigall machte EXPRESS jetzt auf diese Bilder des Grauens aufmerksam. Zu sehen sind Neusser Hobbyjäger bei ihrem grausamen Ritual an der „Blauen Lagune“ in Straelen.</p></blockquote>
<p>Den gesamten Artikel finden Sie auf der Webseite <a title="Zu den Tierschutznews" href="http://www.tierschutznews.ch/radar/radar-europa/1957-das-sind-unsere-qnaturschuetzerq.html" target="_blank">www.tierschutznews.ch</a>, Informationen zum Thema Jagd und insbesondere, was zu tun ist, wenn Sie beobachten, dass Jäger gegen Gesetze verstossen finden Sie auf <a title="zu pro iure animalis" href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank">www.pro-iure-animalis.de</a></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Infos von Pro Iure Animalis</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Pro iure Animalis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Organisation Pro Iure Animalis hat neue Infoblätter veröffentlicht, die auf der Website des Vereins heruntergeladen werden können. Eines der Flugblätter behandelt das Thema &#8220;Auslandsjagd&#8221;, welches wir hier stellvertretend für die hervorragend recherchierten Infos veröffentlichen wollen.
AUSLANDSJAGD
und Jagdtouristen in Deutschland
pro iure animalis
Einer der perversesten, dekadentesten und fragwürdigsten Auswüchse der Hobby- und Spaßjagd ist der Jagdtourismus, der das oft gebrauchte Wort vom „Heger und Pfleger“ ins Licht der Realität rückt.
Bei derartigen Auslandsjagden, sei es in Afrika, Südamerika oder osteuropäischen Ländern wird finanziell potenten Jägern die Möglichkeit geboten, <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/neue-infos-von-pro-iure-animalis/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><a href="http://www.pro-iure-animalis.de"><img class="size-full wp-image-263" title="banner_pia" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/banner_pia.jpg" alt="Pro Iure Animalis" width="468" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Iure Animalis</p></div>
<p>Die Organisation Pro Iure Animalis hat neue Infoblätter veröffentlicht, die auf <a title="Zu Pro Iure Animalis" href="http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&amp;task=blogcategory&amp;id=45&amp;Itemid=82" target="_blank">der Website des Vereins</a> heruntergeladen werden können. Eines der Flugblätter behandelt das Thema &#8220;Auslandsjagd&#8221;, welches wir hier stellvertretend für die hervorragend recherchierten Infos veröffentlichen wollen.</p>
<h1>AUSLANDSJAGD</h1>
<h2>und Jagdtouristen in Deutschland</h2>
<h3>pro iure animalis</h3>
<p>Einer der perversesten, dekadentesten und fragwürdigsten Auswüchse der Hobby- und Spaßjagd ist der Jagdtourismus, der das oft gebrauchte Wort vom „Heger und Pfleger“ ins Licht der Realität rückt.</p>
<p>Bei derartigen Auslandsjagden, sei es in Afrika, Südamerika oder osteuropäischen Ländern wird finanziell potenten Jägern die Möglichkeit geboten, im Ausland teils artengeschützte Tiere zu töten. Diese Form der Jagd entbehrt jeglicher auch nur annähernd moralischer Rechtfertigung wie Bestandskontrolle und Nahrungsbeschaffung.</p>
<p>Sie dient ausschließlich dem Trophäenkult, der Befriedigung der Jagdlust, kurz der Lust am gezielten Tiermord und der Befriedigung niederer, allerniederster Tötungsinstinkte!</p>
<p>Nach wie vor werden in Deutschland solche Jagdreisen für den organisierten Tiermord zum persönlichen Vergnügen angeboten, es darf dafür geworben werden, es ist ein Schandfleck für das gesamte Land.</p>
<p><strong>Preisbeispiele:</strong><br />
So kostet bei Jagdreisen nach Südafrika der Abschuss von:</p>
<p>Oryx EUR 435,00</p>
<p>Burchell‘s Zebra EUR 565,00</p>
<p>Hartmann Zebra EUR 565,00</p>
<p>Eland EUR 1.250,00</p>
<p>Giraffe EUR 2.050,00</p>
<p>[…]</p>
<p>Leopard EUR 2.500,00</p>
<p>Gepard EUR 2.050,00</p>
<h2>Vogeljagd im Ausland: ebenfalls unter sehr starker deutscher Beteiligung</h2>
<p>Europas Hobbyjäger schießen ganz offiziell in jedem Jahr über 100 Millionen Vögel – der Länge nach aufgereiht würde die Jagdbeute einmal um den Erball reichen! Für den Transport des „Wildprets“ mit einem Gesamtgewicht von rund 66.000 Tonnen bedürfte es fast 7.000 handelsübliche LKWs.</p>
<p>Von allen allen Ländern ist Frankreich mit jährlich 25 Millionen geschossenen Vögeln der unumstrittene „Spitzenreiter“ in Sachen Vogelmord, gefolgt von Großbritannien (22 Millionen) und Italien (17 Millionen). Deutschlands Jäger haben sich mit 2,3 Millionen erlegten Vögeln auf Platz 6 geschossen.</p>
<p>Ganz vorne auf der der Beliebtheitsskala bei Europas Jägerschaft stehen Fasanen (21,9 Millionen geschossene Tiere jährlich) und Ringeltauben (15,5 Millionen). Auf Platz 3 findet sich die Singdrossel: 14,9 Millionen wurden im Untersuchungszeitraum geschossen – kein anderer Singvogel wird so massiv bejagt.</p>
<p>Für viele Arten, die ohnehin schon große Bestandseinbußen durch Lebensraumzerstörung in den Brut- und Überwinterungsgebieten hinnehmen müssen, ist die Jagd ein zusätzlicher Verlustfaktor, der ihren Fortbestand in Europa ernstlich in Frage stellt.</p>
<p><strong>Beispiel Feldlerche:</strong> Obwohl den zuständigen EU-Behörden bekannt ist, daß die Bestände dieser Art in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden seit 1970 um mehr als 50 % abgenommen haben, werden Feldlerchen in der europäischen Vogelschutzrichtlinie weiter als jagdbar eingestuft. Die Folge: Trotz akuter Gefährdung werden pro Jahr mehr als 2,5 Millionen Feldlerchen in der EU geschossen oder mit Netzen gefangen. Ganz legal.</p>
<p><strong>Ein weiteres Beispielangebot für Jagdtourismus:<br />
</strong>Braunbär in Kamtschatka pro Jäger inklusive</p>
<ul>
<li>alle Lizenzen und Genehmigungen für die Jagd;</li>
<li>Rohpräparation der Trophäen, Verpackung für Rücktransport;</li>
<li>Getränke und Spirituosen (begrenzt) im Jagdrevier;</li>
<li>Abschuss von 1 Riesenelch (unlimitiert in Größe und Gewicht) US$ 8.450,00</li>
</ul>
<p><strong>pro iure animalis</strong></p>
<p><strong>Wer oder was ist pro iure animalis?</strong></p>
<p>pro iure animalis – Für das Recht des Tieres – ist eine Initiative von Personen, die Natur, Umwelt und vor allem Tiere wertschätzen! Dies verlangt, dass wir beispielsweise jede Form der „Spaß- und Trophäenjagd“ ablehnen. In unseren Heimatlandkreisen kämpfen wir seit Jahren gegen Jagdvergehen und informieren die Öffentlichkeit. Helfen Sie uns, im Sinne des Natur-, Umwelt- und Tierschutzes!</p>
<p><strong>Jagdtourismus nach Deutschland</strong><br />
Im Gegenzug ist auch der Jagdtourismus nach Deutschland zu unterbinden. Sinnvolle Jagdeinschränkungen und -verbote in anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Belgien und der Schweiz, haben zu einer Form von Jagdtourismus nach Deutschland geführt. So können beispielsweise Niederländer in Gebieten von Rheinland-Pfalz bei organisierten Jagden gegen Bezahlung ihrem Hobby nachgehen. Zunehmend werden sogar Stimmen aus Reihen der deutschen Jäger laut, die diese Praxis verurteilen und deshalb Gesellschaftsjagden in Staatsforsten nicht mehr besuchen. Der beispielsweise aus Amsterdam angereiste Niederländer hat bei einer derartigen Jagd logischerweise keinerlei Interesse an einem selektierenden ökologischen Vorgehen, sondern möchte für seine Euros ein kapitales Tier erlegen.</p>
<p>Verwerflich ist aber insbesondere die Tatsache, dass staatliche Stellen solche Jagden ausschreiben, wobei die Tötung der Tieren ohne ökologische Grundlage nur nach dem Prinzip der Trophäenjagd stattfindet und die Behörde wiederum billigend in Kauf nimmt, dass ökologische Strukturen aus fehlendem Interesse und fehlender Sachkenntnis der Jäger zerstört werden.</p>
<p><strong>pro iure animalis fordert kompromisslos:<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Verbot der Werbung und des Angebots von Auslandsjagden</li>
<li>Untersagung des Jagdtourismus in Deutschland</li>
<li>Bei Teilnahme an Auslandsjagden Bestrafung wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz</li>
</ul>
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		<title>Pro Iure Animalis: Offener Brief zur Schweinepest</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 21:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Pro iure Animalis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Organisation Pro Iure Animalis hat einen offenen Brief Ministerin Frau Conrad veröffentlicht. Hintergrund sind die Meldungen der letzten Monate, die vermuten lassen, dass unter dem Vorwand des Seuchenschutzes im großen Stil Wildschweine geschossen werden sollen.
Offener Brief zu Schweinepest in Rheinland-Pfalz
Sehr geehrte Frau Conrad,
mit Entsetzen mussten wir aus der Tagespresse erfahren, dass sich die Schweinepest in unserer Region wieder auf dem Vormarsch befindet. Ihnen sind die teils eklatanten Verstöße durch Luderauslagen von Jägern hinlänglich bekannt. Küchen- und Schlachtabfälle, gebratene Hähnchen, Schnitzel, Frikadellen, Wurstwaren etc. sind <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-offener-brief-zur-schweinepest/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><a href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-263" title="banner_pia" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/banner_pia.jpg" alt="Pro Iure Animalis" width="468" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Iure Animalis</p></div>
<p>Die Organisation Pro Iure Animalis hat einen offenen Brief Ministerin Frau Conrad veröffentlicht. Hintergrund sind die Meldungen der letzten Monate, die vermuten lassen, dass unter dem Vorwand des Seuchenschutzes im großen Stil Wildschweine geschossen werden sollen.</p>
<blockquote><p><strong>Offener Brief zu Schweinepest in Rheinland-Pfalz</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Conrad,</p>
<p>mit Entsetzen mussten wir aus der Tagespresse erfahren, dass sich die Schweinepest in unserer Region wieder auf dem Vormarsch befindet. Ihnen sind die teils eklatanten Verstöße durch Luderauslagen von Jägern hinlänglich bekannt. Küchen- und Schlachtabfälle, gebratene Hähnchen, Schnitzel, Frikadellen, Wurstwaren etc. sind genau so an der Tagesordnung wie Kadaver von Haus- und Wildtieren, sowie &#8220;Abfälle&#8221; aus der Jägerei.</p>
<p><span id="more-1090"></span></p>
<p>All dies wird von den Jägern nach wie vor in erheblichem Maße gesetzeswidrig (!) ausgebracht, um Tiere wie Füchse, Wildschweine etc. anzulocken. Nicht zuletzt durch unsere Arbeit sind Ihnen, wie auch allen anderen relevanten Behörden, Umfang und Ausmaß dieser Fälle bekannt!</p>
<p>Eine Mitarbeiterin des Ministeriums, Frau Dr. Julia Blicke, schrieb dazu bereits am 12.01.2005 an den Landesjagdverband: &#8220;&#8230; Insbesondere vor dem Hintergrund der letzten Seuchenzüge der Schweinepest bei Haus- und Wildschweinen in Rheinland-Pfalz aber auch vor der Gefahr einer Einschleppung anderer Krankheiten in die Wildpopulation (z.B. Maul- und<br />
Klauenseuche) appelliere ich daher noch einmal eindringlich an alle Jägerinnen und Jäger, keine Schlachtabfälle, Speisereste und Aufbrüche von Wildschweinen zum Anködern von Füchsen und Raubwild zu verwenden. &#8230;&#8221;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund müssen wir zum wiederholten Mal festhalten, dass ein für die Wildtierwelt bedrohlicher Zustand – hier eine gefährliche Bestandsseuche wie die Schweinepest – in erheblichem Maß von Jägern mitverschuldet und selbstproduziert wird. Alles geschieht unter den Augen der Behörden bis hin zu Ihrem Ministerium!</p>
<p>Wie lange wollen Sie hier noch zusehen und sich darauf beschränken zu &#8220;reparieren&#8221; anstatt vorzubeugen? Mit Verlaub, der &#8220;Beigeschmack&#8221;, dass Sie sich davor scheuen, eine Maßnahme durchzusetzen, welche die Jägerschaft in ihrer Jagdtätigkeit einschränkt, bleibt. Es bleibt der Verdacht, dass Ihnen lieber ist, durch sehende Herbeiführung einer Katastrophe die Jäger in eine &#8220;Retterrolle&#8221; gleiten zu lassen, um damit deren miserables Ansehen in der Bevölkerung aufzupolieren.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Conrad, es ist nicht damit getan eine Verordnung zu verabschieden, sondern diese muss auch kontrolliert und umgesetzt werden! Nehmen Sie sich doch dazu ein Beispiel an Ihren Kollegen aus anderen Ministerien, z.B. dem Verkehrsministerium oder dem Finanzministerium &#8230;</p>
<p>Unsere Dokumentationen scheinen Sie offensichtlich nicht zu interessieren, da weder Sie noch ein Mitarbeiter Ihres Ministeriums die Ausarbeitungen und Hinweise einer Resonanz für würdig erachtet; wir betrachten dies als eine schlechte demokratische Umgangsform.</p>
<p>Es herrschen skandalöse Zustände – wie lange werden Sie noch untätig bleiben und die Gesetzesverstöße tolerieren?</p></blockquote>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>10.000,00 Euro Belohnung …</title>
		<link>http://www.lassy.org/1000000-euro-belohnung-%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 18:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[… wollen die Orgas NABU, WWF und die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe für Hinweise auf den Schützen aussetzen, die Ende Januar in Lausitz eine Wölfin abgeschossen haben
TASSO e.V. berichtet in seinem aktuellen Newsletter:
Das junge Tier war Ende Januar südlich des Tagesbaus Reichwalde tot aufgefunden worden. Wie die Obduktion ergeben hatte, war es illegal erschossen worden. Der Wolf ist ein in Deutschland streng geschütztes Tier. Der Bestand wird auf gerade mal 40 Tiere geschätzt. Der illegale Abschuss stellt eine Straftat dar, die mit einer Freiheitsstrafe <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/1000000-euro-belohnung-%e2%80%a6/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… wollen die Orgas NABU, WWF und die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe für Hinweise auf den Schützen aussetzen, die Ende Januar in Lausitz eine Wölfin abgeschossen haben</p>
<p><a title="zu TASSO e.V." href="http://www.tiernotruf.org" target="_blank">TASSO e.V.</a> berichtet in seinem aktuellen Newsletter:</p>
<blockquote><p>Das junge Tier war Ende Januar südlich des Tagesbaus Reichwalde tot aufgefunden worden. Wie die Obduktion ergeben hatte, war es illegal erschossen worden. Der Wolf ist ein in Deutschland streng geschütztes Tier. Der Bestand wird auf gerade mal 40 Tiere geschätzt. Der illegale Abschuss stellt eine Straftat dar, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden kann.</p></blockquote>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Offener Brief an Landrätin</title>
		<link>http://www.lassy.org/offener-brief-an-landratin/</link>
		<comments>http://www.lassy.org/offener-brief-an-landratin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 19:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Pro iure Animalis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lassy.org/?p=950</guid>
		<description><![CDATA[Bösartig gesagt, war ich immer der Meinung, dass fähige Menschen nicht in die Politik gehen, da in der Wirtschaft viel mehr verdient werden kann &#8230; Manchmal schmerzt die Ignoranz mancher Menschen dann doch sehr.
Aber nun zum Thema: 
Pro Iure Animalis hatte vor einiger Zeit ein Grundsatzpapier zur Jagd veröffentlicht. (wir berichteten).
Wie viele Entscheidungsträger und Politiker erhielt die Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße, Frau Theresia Riedmaier, im Januar 2009 unsere Ausarbeitung &#8220;Jagd in Deutschland &#8211; eine kritische Analyse und daraus resultierende Forderungen&#8221;. Der Landkreis Südliche Weinstraße <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/offener-brief-an-landratin/" rel="nofollow">[...]</a>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignnone" style="width: 478px"><a href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-263" title="banner_pia" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/banner_pia.jpg" alt="Pro Iure Animalis" width="468" height="70" /></a><p class="wp-caption-text">Pro Iure Animalis</p></div>
<p>Bösartig gesagt, war ich immer der Meinung, dass fähige Menschen nicht in die Politik gehen, da in der Wirtschaft viel mehr verdient werden kann &#8230; Manchmal schmerzt die Ignoranz mancher Menschen dann doch sehr.</p>
<p><strong>Aber nun zum Thema: </strong></p>
<p>Pro Iure Animalis hatte vor einiger Zeit ein Grundsatzpapier zur Jagd veröffentlicht. (<a href="http://www.lassy.org/grundsatzpapier-von-pro-iure-animalis-zur-jagd-in-deutschland/" target="_self">wir berichteten</a>).</p>
<blockquote><p>Wie viele Entscheidungsträger und Politiker erhielt die Landrätin des Landkreises Südliche Weinstraße, Frau Theresia Riedmaier, im Januar 2009 unsere Ausarbeitung &#8220;Jagd in Deutschland &#8211; eine kritische Analyse und daraus resultierende Forderungen&#8221;. Der Landkreis Südliche Weinstraße kommt als einer unserer Heimatlandkreise in Sachen Jagd besondere Aufmerksamkeit zu. Frau Riedmaier antwortete und mit folgendem Schreiben &#8211; <a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/02/offenerbriefseiteeins.pdf">lesen Sie hier!</a></p></blockquote>
<p>Pro Iure Animalis hat aus diesem Grunde folgenden offenen Brief geschrieben, den wir gerne veröffentlichen:</p>
<p><span id="more-950"></span></p>
<p>Frau Landrätin Theresia Riedmaier<br />
Kreisverwaltung SÜW<br />
An der Kreuzmühle<br />
76829 Landau</p>
<p>18. Februar 2009</p>
<p><strong>Offener Brief</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Riedmaier,</p>
<p>danke für Ihr Schreiben vom 03.02.2009 in Bezug auf unseres Ausarbeitung „Jagd in Deutschland – eine kritische Analyse &#8230;“ und die damit verbundenen belehrenden Worte; Sie erklärten uns, dass nach dem Bundesjagdgesetz, dem Landesjagdgesetz und den angegliederten Verordnungen die Jagd in Deutschland erlaubt ist. Auch wenn Sie es nicht für möglich halten, können Sie davon ausgehen, dass es bei uns angekommen ist, dass Jagd in Deutschland erlaubt ist. Wissen Sie eigentlich, dass das Jagdgesetz aus dem Jahr 1934 stammt?</p>
<p>Mit Verlaub, sehr geehrte Frau Riedmaier, offensichtlich erschließt sich Ihnen nicht im geringsten, welche Position wir vertreten, welches das Anliegen des Grundsatzpapiers ist. Wir unterstellen zu Ihren Gunsten, dass Sie sich mit der Thematik und unseren Ausarbeitungen, unserer Korrespondenz mit Ihnen und Ihrem Haus nicht beschäftigt haben. Jede andere Annahme würde Sie in einem noch schlechteren Licht stehen lassen.</p>
<p>Sie beziehen sich in Ihrem Schreiben auf das Bundesjagdgesetz, das Landesjagdgesetz und die angegliederten Verordnungen. Richtig, dies ist der rechtliche Rahmen, in der Jagd stattzufinden hat und stattfinden kann.</p>
<p>Im Sinne des Tier- und Umweltschutzes wäre schon viel erreicht, wenn dieser Rahmen eingehalten werden würde. Dies ist definitiv nicht der Fall! Wir verzichten hier darauf, die Einzelheiten zu dieser Behauptung im Detail zu erörtern – alle Unterlagen, die diese Behauptung stützen, können Sie in Ihrer Unteren Jagdbehörde, bei Ihrer Umweltbehörde, bei Ihrer<br />
Abfallbehörde und dem Veterinäramt einsehen. Falls dies zu Ihrer Überzeugung nicht ausreicht, haben Sie sicher als Landrätin auch die Möglichkeit Einsicht in die Akten der Polizeidienststelle Landau und Annweiler zu erhalten. Aber das Problem liegt tiefer.</p>
<p>Sie verweigern das Gespräch mit uns, ja, raten sogar anderen dazu, das Gespräch mit uns zu verweigern. Wie lange wollen Sie denn noch unsere Geduld missbrauchen, Frau Riedmaier? Wie lange wollen Sie gebetsmühlenhaft wiederholen, dass alles von Seiten der Kreisverwaltung getan wird, um die Einhaltung der Gesetze bezüglich der Jagd zu gewährleisten? Fakt ist: durch die bisherige Jagdpraxis, die von Seiten der Kreisverwaltung mindestens toleriert wird, entsteht ein erhebliches Gefährdungspotential für die Bevölkerung, auf das wir mehrfach hingewiesen haben. Die Fortdauer dieses Missstandes steht somit in Ihrer politischen Verantwortung!</p>
<p>Wann merken Sie endlich, dass die Besetzung der Unteren Jagdbehörde mit einem Jäger in Richtung Interessenvermischung und Befangenheit zumindest ein „Geschmäckle“ hat, wie der Schwabe sagt. Wann erkennen Sie Ihre politische Instinktlosigkeit, sich auf der Frontseite von der Website der Jäger der „Kreisgruppe Südliche Weinstrasse“ zu positionieren?</p>
<p>Und wann, Frau Riedmaier, wird Ihnen die moralische Ungeheuerlichkeit bewusst, die tiefe Verachtung die Sie unseren Mitgeschöpfen entgegenbringen, wenn Sie Menschen protegieren, deren Hobby in der Auslöschung von Lebewesen besteht?<br />
Es ist nicht die Aufgabe eines Politfunktionärs, sein persönliches Netzwerk zu pflegen, sondern das Wohl des Landes – und das bedeutet explizit auch das Wohl der Tiere – sicherzustellen. Es kommt nicht nur darauf an, ein Amt zu erlangen, man muss auch die ethische und moralische Integrität haben, es auszufüllen! Es sind Amtsinhaber wie Sie, die bei den Bürgern<br />
eine tiefe Politikverdrossenheit hervorrufen.</p>
<p>Der regelmäßige Blick in die Tagespresse und auch der Blick „hinter die Kulissen“ verrät, dass konsequenter Einsatz für die Anliegen der Bürger &#8211; nicht nur in Bezug auf den Tier- und Umweltschutz &#8211; für Sie offensichtlich Fremdwörter sind. Eine fatale Mischung aus Lobbyismus und Aussitzen drängender Probleme scheint das vorherrschende Prinzip Ihres persönlichen politischen Denkens und Handelns zu sein, aber hier verzichten wir ebenfalls auf detaillierte Ausführungen.</p>
<p>Frau Riedmaier, vor dem Hintergrund all dessen fragen wir uns – wie übrigens auch große Teile der Bevölkerung der Südlichen Weinstraße –, ob Sie das Ihnen anvertraute politische Amt überhaupt in angemessenem Maß ausfüllen und ausführen können.</p>
<p>Die despektierliche Art Ihres Umgangs mit Problemen und Menschen – letztmalig dokumentiert in Ihrem Schreiben vom 03.02.2009 – bestärken diesen Zweifel zutiefst.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß</p>
<p>Dr. Gunter Bleibohm, Harald Hoos, Willi Schuppert, Dr. Bettina Volpe</p>
<p>pro iure animalis</p>
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		<title>Komitee gegen Vogelmord: Großeinsatz gegen Wilderei und Tierquälerei in NRW</title>
		<link>http://www.lassy.org/komitee-gegen-vogelmord-groseinsatz-gegen-wilderei-und-tierqualerei-in-nrw/</link>
		<comments>http://www.lassy.org/komitee-gegen-vogelmord-groseinsatz-gegen-wilderei-und-tierqualerei-in-nrw/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 20:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Pressemitteilung gibt das Komitee gegen Vogelmord heraus:
Großeinsatz gegen Wilderei und Tierquälerei in NRW
Polizei durchsucht Jagdreviere -  28 illegale Fallen entdeckt
Düsseldorf.  Bei einer Kontrolle von Jagdrevieren in Nordrhein-Westfalen hat ein Großaufgebot von Polizei und Vogelschützern in den letzten fünf Tagen zahlreiche Umweltstraftaten und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufgedeckt. Aktivisten des Bonner Komitees gegen den Vogelmord hatten nach Hinweisen in den Kreisen Heinsberg, Euskirchen, Kleve, Wesel, Borken, Neuss und Düren zahlreiche illegale Tierfallen sowie vergiftete, gefangene und geschossene Vögel geschützter Arten entdeckt.

Insgesamt wurden 6 Strafverfahren eingeleitet <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/komitee-gegen-vogelmord-groseinsatz-gegen-wilderei-und-tierqualerei-in-nrw/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Pressemitteilung gibt das Komitee gegen Vogelmord heraus:</p>
<p><strong>Großeinsatz gegen Wilderei und Tierquälerei in NRW<br />
Polizei durchsucht Jagdreviere -  28 illegale Fallen entdeckt</strong></p>
<p>Düsseldorf.  Bei einer Kontrolle von Jagdrevieren in Nordrhein-Westfalen hat ein Großaufgebot von Polizei und Vogelschützern in den letzten fünf Tagen zahlreiche Umweltstraftaten und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufgedeckt. Aktivisten des Bonner Komitees gegen den Vogelmord hatten nach Hinweisen in den Kreisen Heinsberg, Euskirchen, Kleve, Wesel, Borken, Neuss und Düren zahlreiche illegale Tierfallen sowie vergiftete, gefangene und geschossene Vögel geschützter Arten entdeckt.</p>
<p><span id="more-681"></span></p>
<p>Insgesamt wurden 6 Strafverfahren eingeleitet und 28 illegale Fallen für den Fang von Vögeln und Säugetieren beschlagnahmt oder bei den zuständigen Jagdbehörden zur Anzeige gebracht. Weiterhin wurden bei der Aktion 8 tote und ein frisch gefangener Greifvogel sowie zwei mit Schrot geschossene Reiher entdeckt.</p>
<p>„Die Verstöße haben eine unglaubliche Dimension. Offenbar pfeifen viele Jäger im Rheinland auf das Gesetz und töten gewohnheitsmäßig geschützte Arten“, fasst Komiteepräsident Heinz Schwarze die Funde zusammen. Laut Komitee waren seit Donnerstag 20 Vogelschützer und mehr als 12 Polizeibeamte in 7 verschiedenen Landkreisen im Einsatz.</p>
<p>Am Sonntag wurden in einem Gehege für Jagdfasane in der Nähe des Gutes Barbarastein (Rhein-Kreis Neuss) 4 illegal aufgestellte Tellereisen und zwei große Fallen zum Fang von Greifvögeln und Krähen entdeckt. Direkt neben den Fallen stellte die Polizei die Kadaver von 2 Habichten und 2 Mäusebussarden sicher, die dort teilweise verscharrt worden waren. Ein lebender Mäusebussard, der sich in einem der Tellereisen gefangen hatte, wurde umgehend in eine Tierklinik gebracht. Während Polizeibeamte den Sachverhalt vor Ort aufnahmen, erschien der Jagdpächter am Tatort und<br />
bestätigte, dass es sich um seine Fanggeräte handele. Gegen den Mann wurde seitens der Polizei ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz und wegen Tierquälerei eingeleitet.</p>
<p>Das Komitee gegen den Vogelmord hat wegen der Vorfälle am Gut Barbarastein zusätzlich Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf erstattet.</p>
<p>Ebenfalls am Sonntag meldete eine Zeugin dem Komitee drei frisch tote Mäusebussarde, die in der Nähe von Geilenkirchen (Kreis Heinsberg) neben einer offensichtlich vergifteten Ködertaube gefunden wurden. Die Kadaver wurden dem Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld zur weiteren Analyse übergeben.</p>
<p>Beim Tatort handelt es sich um ein Feldgehölz, in dem bereits vor zwei Jahren vergiftete Greifvögel gefunden wurden. Bei Heinsberg wurden an einem Luderplatz für Füchse und Wildschweine die Reste von zwei mit Schrot geschossenen Graureihern gefunden. In beiden Fällen haben die Vogelschützer Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Aachen erstattet.<br />
Bereits am Mittwoch entdeckten die Vogelschützer zwei riesige Vogel- und drei illegal errichtete Säugetierfallen in einem Jagdrevier bei Alpen (Kreis Wesel). Zuvor wurde in diesem Jagdrevier bereits eine Vogelfalle mit einer lebenden Brieftaube als Köder entdeckt. Beamte der Polizei Xanten dokumentierten die Verstöße und veranlassten anschließend den Abtransport der Fallen durch den Bauhof des Kreises Wesel. Die Staatsanwaltschaft Kleve leitete ein Strafverfahren ein.</p>
<p>Bei Issum (Kreis Wesel) befreiten die Tierschützer eine Hauskatze, die in einer illegal aufgestellten Durchlauffalle gefangen war. Weitere illegale Fallen dieses Typs wurden bei Großbüllesheim (Kreis Euskirchen), Linnich (Kreis Düren) und nördlich von Heinsberg gefunden.</p>
<p>Das Aufstellen von Tellereisen und Vogelfallen ist in NRW streng verboten und stellt einen Verstoß gegen das Jagdgesetz dar. Das Fangen und Töten von Greifvögeln  kann laut §66 Bundesnaturschutzgesetz mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden.</p>
<p>Eine Foto-Dokumentation aller gefundenen Tierfallen und der Polizei-Einsätze ist im Internet unter <a href="http://www.komitee.de" target="_blank">www.komitee.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>Pro Iure Animalis: Strafanzeige gegen Kreisjagdmeister</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 12:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

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		<description><![CDATA[Pro Iure Animalis gibt folgende Pressemitteilung raus:
Treibjagd bei Eußerthal: Angeschossenes Wildschwein gefährdet Straßenverkehr, Passanten und Anwohner
Am 24.01.2009 fand im Bereich Eußerthal/Dernbach/Ramberg eine Treibjagd statt. Die Tierrechtsinitiative pro iure animalis war vor Ort, um die Praxis dieser Treibjagd zu beobachten. pro iure animalis legte auch bei dieser Treibjagd ein besonderes Augenmerk auf das Gefährdungspotential für die Bevölkerung, das von einer solchen Jagdveranstaltung ausgeht. In den vergangenen Monaten hat die Initiative schon mehrere Treibjagden beobachtet und mutmaßliche Gesetzesverstöße entdeckt und zur Anzeige gebracht. [...]

Am vergangenen Samstag eskalierte <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/pro-iure-animalis-strasanzeige-gegen-kreisjagdmeister/" rel="nofollow">[...]</a>
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<p>Pro Iure Animalis gibt folgende Pressemitteilung raus:</p>
<h2>Treibjagd bei Eußerthal: Angeschossenes Wildschwein gefährdet Straßenverkehr, Passanten und Anwohner</h2>
<p>Am 24.01.2009 fand im Bereich Eußerthal/Dernbach/Ramberg eine Treibjagd statt. Die Tierrechtsinitiative pro iure animalis war vor Ort, um die Praxis dieser Treibjagd zu beobachten. pro iure animalis legte auch bei dieser Treibjagd ein besonderes Augenmerk auf das Gefährdungspotential für die Bevölkerung, das von einer solchen Jagdveranstaltung ausgeht. In den vergangenen Monaten hat die Initiative schon mehrere Treibjagden beobachtet und mutmaßliche Gesetzesverstöße entdeckt und zur Anzeige gebracht. [...]</p>
<p><span id="more-675"></span></p>
<p>Am vergangenen Samstag eskalierte die Situation, als ein angeschossenes, verletztes Wildschwein in das Wohngebiet von Eußerthal geflüchtet ist. Das Wildschwein rannte über die Straße – ein Autofahrer konnte knapp einen Zusammenstoß verhindern. Das Tier flüchtete zurück in die Gärten. Ein Anwohner bewaffnete sich zwischenzeitlich zum<br />
Selbstschutz mit einem lanzenartigen Instrument.</p>
<p>Das Wildschwein flüchtete durch mehrere Gärten, gelangte über das Dach einer an den Hang gebauten Garage eine Treppe hinunter und stand in der Hofeinfahrt unvermittelt dem Hauseigentümer gegenüber. Dieser berichtete später gegenüber einer pro iure animalis Aktivistin, dass das Tier ihn wohl zunächst habe angreifen wollen, dann aber abdrehte. Das Wildschein überquerte die Straße und flüchtete Richtung einem Bach.</p>
<p>pro iure animalis erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Jagdgesellschaft.<br />
Als das Wildschwein schwer verletzt in das Wohngebiet von Eußerthal flüchtete, waren keine Jäger zugegen; entdeckt wurde es von Anwohnern. Jäger sind nach dem Landesjagdgesetz verpflichtet, bei möglichen Fehlschüssen eine sofortige Nachsuche einzuleiten. Der Schütze von Eußerthal musste von seinem Fehlschuss Kenntnis gehabt haben, nahm aber billigend in Kauf, dass das verletzte Tier den Straßenverkehr und Passanten gefährden konnte.<br />
Der benachrichtigte verantwortliche Kreisjagdmeister Sigmund teilte zunächst lapidar mit, er könne nicht kommen, da er sich auf einer anderen Jagd befände. Als er auf Drängen von pro iure animalis vor Ort eintraf teilte er mit, dass er keine Nachsuche einleiten könne, da ihm dazu keine geeigneten Hunde zur Verfügung stünden. Er verließ den Ort des<br />
Geschehens ohne entsprechende Maßnahmen einzuleiten und nahm somit wiederum billigend und vorsätzlich eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs und der Anwohner in Kauf.</p>
<p>Hinzu kommt, dass dieser Umstand auch den Aspekt des Tierschutzgesetzes verletzt, der die Vermeidung unnötiger Qualen bei der Tötung eines Wirbeltiers vorsieht. Weitere Recherchen ergaben, dass das verletzte Wildschwein erst am Morgen des 26.01.2009, also fast 48 Stunden später, aufgegriffen und erlegt wurde.</p>
<p>pro iure animalis erhebt den Vorwurf, dass die Treibjagd unprofessionell und sogar gesetzwidrig durchgeführt wurde, da das Landesjagdgesetz die Vorhaltung geeigneter Jagdhunde vorschreibt. Weiter wird der Vorwurf<br />
erhoben – vor dem Hintergrund des Tierschutzgesetzes – dass das Leiden des Tieres erheblich hätte verkürzt werden können, wäre eine sofortige Nachsuche eingeleitet worden.</p>
<p>Ebenfalls mangelhaft war die Absicherung der Treibjagd mittels Hinweisschilder. Eines der wenigen Hinweisschilder war durch einen Pfahl verdeckt aufgestellt. Der Hinweis „Hunde jagen entlang der Strasse“ impliziert zugleich, dass billigend eine Gefährdung des Straßenverkehrs bei einer solchen Treibjagd in Kauf genommen wird. Ebenfalls waren Absperrungen an Wald- und Wirtschaftswegen im Bereich Eußerthal unzureichend. Es waren wohl rot-weiße Absperrbänder an einigen Waldwegen angebracht, aber ohne Hinweise auf die Treibjagd. Auch hieraus resultiert eine weitreichende Gefährdung von Spaziergängern und Passanten zumal Passanten von pro iure animalis Aktivisten gewarnt wurden, ihren Spaziergang in dem Gebiet fortzusetzen.</p>
<p>Diese Umstände um die Treibjagd in Eußerthal veranlassten pro iure animalis, gegen die Jagdgesellschaft und speziell gegen Herrn Kreisjagdmeister Sigmund Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Landau einzureichen.</p>
<p>Die Vorwürfe lauten: Gefährdung des Straßenverkehrs, Gefährdung der Öffentlichkeit, Verstöße gegen das Landesjagdgesetz und Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.pro-iure-animalis.de" target="_blank">www.pro-iure-animalis.de</a></p>
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		<title>Süddeutsche über die Jagd</title>
		<link>http://www.lassy.org/suddeutsche-uber-die-jagd/</link>
		<comments>http://www.lassy.org/suddeutsche-uber-die-jagd/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 22:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hobbyjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten Artikel zur Jagd hat Autor Robert Lücke auf <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank">Sueddeutsche.de</a> veröffentlicht. Diesen Artikel finden Sie <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/606/456275/text/print.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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