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	<title>LASSY.org &#187; Tötungsstation</title>
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	<description>Tierschutz braucht Öffentlichkeit</description>
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		<title>Vier gerettet – 340 ohne Hoffnung</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandstierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tötungsstation]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende hatte ich die Gelegenheit, die vier Notfälle, über die wir berichtet haben, in der Perrera Gesser abzuholen und nach Deutschland zu bringen. Doch machen wir uns nichts vor. An ihre Stelle kommen vier andere, in Gesser warten 340 Lebewesen auf Hilfe. Und jedes einzelne von ihnen hat diese Hilfe benötigt und verdient. Und während Barko, Rocky, Robbie und Nacho sicherlich bald ein schönes Zuhause finden werden, sterben in Gesser Tiere, die das selbe Anrecht auf ein würdevolles Leben gehabt hätten.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/block3.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2048" title="block3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/block3.jpg" alt="" width="250" height="130" /></a></p>
<p>Am letzten Wochenende hatte ich die Gelegenheit, die vier Notfälle, <a title="Zum Artikel" href="http://www.lassy.org/ganz-dringende-notfelle/" target="_self">über die wir berichtet haben</a>, in der Perrera Gesser abzuholen und nach Deutschland zu bringen.</p>
<p>Diese Reise war gleich auf vielfältige Weise eine Herausforderung:</p>
<p>Zum Einen fand sich so kurzfristig niemand, der mitfahren konnte. So fuhr ich zum ersten Mal ohne Beifahrer einen – wenn auch kleinen – Transport. Dazu kam, dass die Strecke mit insgesamt etwa 5.500 km die bis dato längste war, die ich organisierte. Eine weitere Herausforderung war, dass ich keine genauen Informationen über den Zustand der Hunde geschweige denn über ihre Schulterhöhe hatte, so dass ich sicherheitshalber große Transportboxen einplante.</p>
<p>Dank des <a title="Zum Tierrefugium Hanau" href="http://www.tierrefugium.de" target="_blank">Tierrefugiums in Hanau</a> und der <a title="Zur Hundenothilfe 4 Pfoten" href="http://www.hundenothilfe.de" target="_blank">Hundenothilfe 4 Pfoten</a> konnte ich etwa 300 Kilogramm Hunde- und Katzenfutter als Spende für die Tiere vor Ort mitnehmen, als ich am Samstag morgen startete.</p>
<p>So fuhr ich vom Hochtaunus zunächst ca. 1400 km nach Barcelona, wo ich Dank Monicá Planas vom <a title="Zum Artikel" href="http://www.lassy.org/spanien/castell-bistal/" target="_self">Tierheim in Castell Bisbal</a> übernachten konnte. Sonntags abends erreichte ich schliesslich Gesser. Das kleine Dorf gehört zum Touristenort Jerez de la Frontera, welcher wiederrum weit im Süden Andalusiens etwa 120 km von der Grenze zu Marocco entfernt liegt.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/gesser2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2052" title="gesser2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/gesser2.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Von Tourismus ist in dem Vorort allerdings nichts zu spüren. Vielmehr beherrschen zerfallende Häuser das Straßenbild. Die Gegend gehört zu den ärmsten Spaniens, es herrscht eine hohe Arbeitslosenquote und vielen Menschen fehlt es an Perspektiven.</p>
<p>Hier ergibt sich europaweit ein homogenes Bild:</p>
<p>In strukturschwachen Regionen mit massiven sozialen Problemen werden wir immer wieder mit Vernachlässigung und Tierquälerei konfrontiert. Dies gilt für Andalusien wie für Ungarn, Griechenland oder Süditalien, um nur ein paar Beispiele zu nennen.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/gesser3.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2053" title="gesser3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/gesser3.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Während der etwa 15 minütigen Autofahrt, die ich am Montag morgen vom Hotel zur Perrera zurücklegte, hätte ich ohne Probleme zehn Fälle von Tierquälerei dokumentieren können. Auf so ziemlich jedem Grundstück fristen Kettenhunde – meist unterernährt und verletzt – ihr Dasein. Dieser Anblick gipfelte darin, dass ich zwei Pferde entdeckte, die in einem winzig kleinen Hundezwinger eingesperrt waren und keinerlei Möglichkeit hatten, sich zu bewegen.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/pferd.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2058" title="pferd" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/pferd.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Gegen 11:00 Uhr erreichte ich schliesslich die Perrera in Gesser, wo Ana, die Tierschützerin vor Ort, bereits auf mich wartete. Dank ihr hatte ich die Gelegenheit, die Tötungsstation zu besichtigen und mir ein Bild von der Situation zu machen.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/perrera1.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2067" title="perrera1" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/perrera1.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/perrera2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2057" title="perrera2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/perrera2.jpg" alt="" width="400" height="257" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/perrera3.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2068" title="perrera3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/perrera3.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>In Gesser leben etwa 250 Hunde und 90 Katzen. Die Zwinger sind sehr klein (etwa 6 – 8 qm) und in weiten Teilen mit bis zu 7 Hunden völlig überfüllt.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/siebenhunde.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2062" title="siebenhunde" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/siebenhunde.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>So kommt es ständig zu Beißereien unter den Hunden. Viele der Tiere haben offene und entzündete Bissverletzungen, da keine tierärztliche Versorgung stattfindet.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/biss.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2047" title="biss" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/biss.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Für einige wenige der Hunde gibt es Plastikkörbchen, der Großteil hat jedoch gar keine Rückzugsmöglichkeit und so sind die Tiere ausnahmslos massiv gestresst.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/boxer.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2050" title="boxer" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/boxer.jpg" alt="" width="400" height="294" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/hund1.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2054" title="hund1" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/hund1.jpg" alt="" width="400" height="271" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/galgos.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2051" title="galgos" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/galgos.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Die Katzen wiederrum sind auf drei (!) Zwinger im selben Gang verteilt, indem sich auch die Hunde befinden. Ana erzählte mir, dass es für die Miezen so gut wie keine Vermittlungschance gibt.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/katzen2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2056" title="katzen2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/katzen2.jpg" alt="" width="400" height="273" /></a></p>
<p>Dabei haben die Tiere, die in den Aussenzwingern leben noch Glück gehabt.</p>
<p>Im Inneren des Gebäudes gibt es winzige, vielleicht 2 qm große Boxen, die mich an alte Schweineställe erinnerten. Hier leben weitere Hunde – ohne Frischluftzufuhr unter unglaublichen Lärm, da es in der langgezogenen Halle heftig schallt.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/schweinebox.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2060" title="schweinebox" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/schweinebox.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/schweinebox2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2061" title="schweinebox2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/schweinebox2.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>In einer Box befanden sich 6 vielleicht zwei oder drei Wochen alte Welpen, die abgemagert und sehr geschwächt waren. Ana erzählte mir, dass viele Menschen ihre Hunde nicht kastrieren lassen und die Babies dann direkt nach der Geburt noch mit geschlossenen Augen in die Perrera bringen.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpen4.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2069" title="welpen4" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpen4.jpg" alt="" width="400" height="251" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpe1.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2063" title="welpe1" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpe1.jpg" alt="" width="400" height="282" /></a></p>
<p>Die Welpen sind auf sich alleine gestellt. Wegen Parasitenbefalls und mangels altersgerechter Nahrung, leiden die Kleinen an Durchfall, Erbrechen und starken Schmerzen. Die Box ist voller übelriechendem Kot, in dem die ausgeschiedenen Würmer liegen. Diese Box ist schliesslich auch der Ort, in dem sie jämmerlich sterben. Alleine und namenlos.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/wuermer.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2066" title="wuermer" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/wuermer.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpe2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2064" title="welpe2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpe2.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></p>
<p>Das Seufzen eines der Babies, kurz bevor es seinen Kampf aufgab, verfolgte mich während des gesamten Rückweges und ließ mich auch die letzten Nächte nicht schlafen.</p>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpe3.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-2065" title="welpe3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/02/welpe3.jpg" alt="" width="400" height="256" /></a></p>
<p>Als ich Dienstag nacht nach einem Zwischenhalt an der Costa Brava mit &#8220;meinen&#8221; vier Notfällen in Deutschland ankam und sie ihre erste friedliche Nacht in einem weichen Körbchen verbringen konnten, bekam ich einige E-Mails von Menschen, die mir gratulierten oder sich bedanken wollten, dass ich die Hundies geholt hatte.</p>
<p>Doch machen wir uns nichts vor. An ihre Stelle kommen vier andere, in Gesser warten 340 Lebewesen auf Hilfe. Und jedes einzelne von ihnen hat diese Hilfe benötigt und verdient. Diese vier Hunde hatten das Glück, die richtige Größe, das richtige Alter und die richtige Rasse zu haben.</p>
<p>Nur das ist der Grund, warum sie überhaupt reserviert und wir auf sie aufmerksam wurden, nachdem der Verein abgesprungen war. Und während Barko, Rocky, Robbie und Nacho sicherlich bald ein schönes Zuhause finden werden, sterben in Gesser Tiere, die das selbe Anrecht auf ein würdevolles Leben gehabt hätten.</p>
<p>Den Vieren konnte ich helfen, für weitere 340 gibt es wohl keine Hoffnung.</p>
<p><strong>Es gibt einige Organisationen, die den Hunden und Katzen in Gesser helfen. Wenn Sie ihre Arbeit unterstützen möchten, stellen wir gerne den Kontakt für Sie her.</strong></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bittere Folgen für die Hunde</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 12:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Auslandstierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem berichteten wir über die Beschlagnahmung eines Transports mit 41 Hunden, die in Deutschland ein neues Zuhause finden sollten. Heute erreichten uns die ersten Berichte über die bitteren Folgen dieser Aktion. Angeblich wurden 16 Hunde getötet, die eigentlich bereits in Deutschland adoptiert waren und für die es nun keine Möglichkeit der Ausreise gab.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1623" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/11/th2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-1623" title="Ein Welpe in einem spanischen Tierheim" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/11/th2.jpg" alt="Ein Welpe in einem spanischen Tierheim" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Welpe in einem spanischen Tierheim</p></div>
<p>Vor kurzem berichteten wir über die <a title="Zum Artikel &quot;Wie die Verbrecher&quot;" href="http://www.lassy.org/wie-die-verbrecher/" target="_self">Beschlagnahmung eines Transports mit 41 Hunden</a>, die in Deutschland ein neues Zuhause finden sollten.</p>
<p>Das die Hintergründe für das Vorgehen des Veterinäramts und die Verfehlungen auf Seiten einiger Tierschützer Diskussionsbedarf auslösen, wurde bereits an anderer Stelle beschrieben. Das die Wogen sehr hoch schlagen und teilweise sehr emotional debattiert wird, ist verständlich.</p>
<p><strong>Doch welche Folgen hat die Beschlagnahmung und die damit verbundene Diskussion für den Auslandstierschutz?</strong></p>
<p>Heute erreichten uns die ersten Berichte über die bitteren Folgen dieser Aktion.</p>
<p>Viele Tierschutzinitiativen sind natürlich verunsichert, ob und in welcher Form Transporte stattfinden können. Nachdem uns auf Nachfrage bereits einige Organisationen mitgeteilt haben, dass sie auf Transporte zunächst verzichten, bis hier Klarheit geschaffen wurde, stehen die Tierschützerinnen und Tierschützer in Spanien vor einem großen Problem.</p>
<p>&#8220;Wir bekommen die Hunde nicht nach Deutschland,&#8221; teilt uns Maria* mit, die in Spanien 60 Hunde betreut, die alle in Deutschland vermittelt sind, &#8220;weil die geplanten Transporte abgesagt wurde.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben versucht, für die Tiere Flüge zu buchen, aber da die Fluggesellschaften nur begrenzte Kapazitäten bieten, ist alles bis auf weiteres ausgebucht. Das Problem ist: Dadurch, dass die bereits vermittelten Hunde nicht ausreisen können, habe ich jetzt keinen Platz, um Hunde aufzunehmen, die noch in der Tötung sitzen. Dem entsprechend muss ich nun tatenlos mit ansehen, wie 30 Hunde in den nächsten Tagen getötet werden, wenn kein Wunder geschieht.</p></blockquote>
<div id="attachment_1624" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/11/th1.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-1624" title="Blich auf ein spanisches Tierheim" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/11/th1.jpg" alt="Blich auf ein spanisches Tierheim" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Blich auf ein spanisches Tierheim</p></div>
<p>Auch Katharina, die ein Tierheim im Süden Spaniens leitet, plagen Sorgen um die Tiere, die eigentlich in ein neues Leben starten könnten.</p>
<p>&#8220;Bis 2004 wurde hier regelmäßig euthanasiert.&#8221;, sagt die studierte Veterinärin. &#8220;Dies war in den letzten fünf Jahren glücklicherweise nicht nötig, da wir die Tiere gemeinsam mit einer deutschen Tierschutzorganisation immer rechtzeitig vermitteln konnten.&#8221;</p>
<p>Nun muss sie sich das erste Mal, seitdem sie das Heim leitet, gegenüber den Behörden rechtfertigen, da die Kapazitäten des Tierheims ausgeschöpft sind.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Moment haben wir Hunde in einer kommerziellen Pension untergebracht und zahlen 150 Euro pro Tag für die Betreuung.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/11/th3.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-1625" title="th3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/11/th3.jpg" alt="th3" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Eine Adoptantin rief uns an und flehte um Hilfe: &#8220;Wir haben vor zwei Wochen einen Hund aus einer Perrera adoptiert. Da die Pension vor Ort ausgebucht ist, wird der Kleine am Freitag eingeschläfert, wenn ihn keiner rausholt.&#8221; In diesem Fall konnten wir den Hund über befreundete Tierschützer abholen lassen. Die Adoptantin hat zwischenzeitlich Urlaub nehmen können und wird ihren Schützling in einigen Tagen persönlich in Empfang nehmen können.</p>
<p>Angeblich wurden nach Angaben verschiedener Organisationen in der Zwischenzeit 16 Hunde &#8220;euthanasiert&#8221;, die eigentlich bereits in Deutschland adoptiert waren. Diese Zahl können wir natürlich weder belegen noch beurteilen. Fest steht jedoch, dass es in den nächsten Tagen und Wochen zu vermehrten Tötungen in den spanischen Perreras kommen wird.</p>
<p>Wie das aussieht erklärte uns Anfang des Jahres ein städtischer Tierfänger, der auch für die Tötungen zuständig ist:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Tötungslisten ergeben sich- anders als bei anderen Perreras &#8211; nach der Dauer der Anwesenheit der Hunde. Wenn ein Hund mehr als vier Wochen bei uns ist und sich niemand für ihn meldet, wird er getötet. Bei uns töten wir nur mit T61, die Tiere sterben meistens innerhalb von wenigen Minuten. Es gibt allerdings auch in Spanien noch Perreras die mit Giftcoctails oder mit Gas töten.&#8221;</p></blockquote>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tötungsstation in Hellin</title>
		<link>http://www.lassy.org/totungsstation-in-hellin/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 21:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hellin liegt im Landesinneren bei Albacete zwischen Valencia und Calpe. Dort setzt sich eine kleine Truppe von jungen Spaniern für die Hunde auf der Tötungsstation ein. Allerdings ist die Arbeit von Lina Ortuna Sanchez und ihren Freunden nicht einfach. Kaum wurde die Tötungsliste mit bis zu 12 Hunde erfolgreich vermittelt, steht schon wieder die nächste an. Momentan ist Ruhe, Pfleger und Hundefänger möchten ungestört ihren Weihnachtsurlaub verbringen.
Was dieses kleine Team leistet ist schon enorm! Um nicht die Hunde einschläfern zu lassen, versorgt z.B. Ruth bis <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/totungsstation-in-hellin/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hellin liegt im Landesinneren bei Albacete zwischen Valencia und Calpe. Dort setzt sich eine kleine Truppe von jungen Spaniern für die Hunde auf der Tötungsstation ein. Allerdings ist die Arbeit von Lina Ortuna Sanchez und ihren Freunden nicht einfach. Kaum wurde die Tötungsliste mit bis zu 12 Hunde erfolgreich vermittelt, steht schon wieder die nächste an. Momentan ist Ruhe, Pfleger und Hundefänger möchten ungestört ihren Weihnachtsurlaub verbringen.</p>
<div id="attachment_119" class="wp-caption alignnone" style="width: 292px"><img class="size-full wp-image-119" title="hellin3" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/hellin3.jpg" alt="Tötungsstation in Hellin" width="282" height="376" /><p class="wp-caption-text">Tötungsstation in Hellin</p></div>
<p>Was dieses kleine Team leistet ist schon enorm! Um nicht die Hunde einschläfern zu lassen, versorgt z.B. Ruth bis zu 9 Pflegehunden auf ihrer kleinen Finca bis zur endgültigen Adoption. Aber es mangelt wie überall an Geld, der entsprechenden und reibungslosen Logistik.</p>
<div id="attachment_117" class="wp-caption alignnone" style="width: 386px"><img class="size-full wp-image-117" title="hellin2" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/hellin2.jpg" alt="Lina Ortuna Sanchez mit Master" width="376" height="476" /><p class="wp-caption-text">Lina Ortuna Sanchez mit Master</p></div>
<p>Die Hunde werden von den Pflegern schlecht versorgt, die sehr kleinen Boxen selten oder gar nicht gereinigt und im Winter sind die Tiere der eisigen Kälte ausgesetzt. Sobald die Aufenthaltsdauer von 21 Tagen überschritten ist, wird der Termin der Tötung bekannt gegeben und dann beginnt für Lina und Co. das Rennen gegen die Zeit. Ein Tierarzt hat sich noch nicht gefunden, der die Hunde optimal untersucht und für eine eventuelle Ausreise vorbereitet (z.B. Kastration, Mittelmeercheck, Entwurmung). Allerdings übernimmt die Stadt Hellin vorab die Kosten für die Impfung und das Chippen der Tiere, die dann nach Adoption zurückgefordert werden. Sollte sich aber kein Interessent finden, wird der Hund trotz Vorbereitung getötet.</p>
<div id="attachment_118" class="wp-caption alignnone" style="width: 386px"><img class="size-full wp-image-118" title="hellin1" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/hellin1.jpg" alt="Einer der Hunde in der Tötungsstation von Hellin" width="376" height="282" /><p class="wp-caption-text">Einer der Hunde in der Tötungsstation von Hellin</p></div>
<p>Die größten Probleme sind allerdings die Boxen und der Transport der Hunde. Sie verfügen über keinerlei Mittel um die Hunde nach Adoption oder in Pflegenahme zu transportieren. Das hatte z.B. im Fall Master (er ist noch kein Jahr alt) zur Folge, dass er bis zum Tötungstag 30.12. nicht die Perrera verlassen konnte und man befürchten musste, dass er trotz Adoption eingeschläfert wird. Eine Hundepension wurde zwar gefunden, aber dann stellte sich heraus, dass sie Master erst 2 Tage später aufnehmen konnten. Alle umliegenden Tierheime waren überfüllt, so dass auch hier keine Möglichkeit der Unterbringung bestand. Erst die Perrera in Elche (150 km von Hellin entfernt) übernahm Master vorübergehend bis zur Ausreise nach Deutschland.</p>
<div id="attachment_120" class="wp-caption alignnone" style="width: 292px"><img class="size-full wp-image-120" title="hellin4" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2009/01/hellin4.jpg" alt="Nur Dank freiwilliger Helfer können die Hunde vor der Tötung gerettet werden" width="282" height="376" /><p class="wp-caption-text">Nur Dank freiwilliger Helfer können die Hunde vor der Tötung gerettet werden</p></div>
<p>Bis jetzt hat sich leider noch keine Tierschutzorganisation gefunden, die dauerhaft die Spaniern in Hellin unterstützt und arbeiten möchte. Es wäre toll, wenn sich hier eine Orga einsetzen könnte.</p>
<p>Weitere Infos &#8211; leider nur auf spanisch finden Sie unter <a href="http://perrosenadopcionhellin.blogspot.com/" target="_blank">http://perrosenadopcionhellin.blogspot.com/</a></p>
<p>Wenn Sie dem Team um Lina Ortuna Sanchez helfen möchten, <a title="zur Kontaktseite" href="http://www.lassy.org/?page_id=2" target="_self">senden Sie uns bitte eine E-Mail</a> und wir stellen den Kontakt her. Gerne unterstützen wir Sie dabei, z.B. in dem wir Ihnen bei der Korrespondenz helfen.</p>
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		<title>Trotz Adoption in der Tötungsstation</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 22:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Master, ein Hund in einer spanischen Tötungsstation hatte Pech im Glück: Er hatte schon eine neue Familie in Deutschland gefunden und sollte in den letzten Tagen nach Deutschland kommen, um in sein neues Leben zu starten.
Leider haben die Flugpaten kurzfristig abgesagt, so dass es nun noch mal eng für ihn wurde. Das Tierheim in Hellin im spanischen Landesinnern teilte mit, dass, wenn Master nicht abgeholt wird, die Tötung wie geplant durchgesetzt würde.
Dank Gaby, die kurzfristig Geld angewiesen hat, konnte Master nun kurzfristig in eine Tierpension <a style="text-decoration:none;" href="http://www.lassy.org/trotz-adoption-in-der-totungsstation/" rel="nofollow">[...]</a>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Master, ein Hund in einer spanischen Tötungsstation hatte Pech im Glück: Er hatte schon eine neue Familie in Deutschland gefunden und sollte in den letzten Tagen nach Deutschland kommen, um in sein neues Leben zu starten.</p>
<p>Leider haben die Flugpaten kurzfristig abgesagt, so dass es nun noch mal eng für ihn wurde. Das Tierheim in Hellin im spanischen Landesinnern teilte mit, dass, wenn Master nicht abgeholt wird, die Tötung wie geplant durchgesetzt würde.</p>
<p>Dank Gaby, die kurzfristig Geld angewiesen hat, konnte Master nun kurzfristig in eine Tierpension gebracht werden, so dass er nun mit neuen Flugpaten verspätet zu seiner neuen Familie kann.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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