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	<title>LASSY.org &#187; Veterinäramt</title>
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	<description>Tierschutz braucht Öffentlichkeit</description>
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		<title>Unerwartete Gegner</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Jagd]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder von uns, der im Tierschutz tätig ist, muss früher oder später feststellen, dass sein soziales Engagement nicht nur positive Resonanzen mit sich bringt. Mit diesen Umständen muss man wohl leben und arrangiert sich mit den negativen Seiten. Schliesslich geht es hier um die Tiere und es wäre sicherlich falsch, sich von solchen Fallstricken beirren zu lassen. Doch treffe ich in letzter Zeit immer häufiger auf "unerwartete Gegner", und zwar so geballt, dass ich diesen Artikel schreibe und Sie, liebe Leserinnen und Leser, frage, ob Ihnen ähnliches passiert ist oder ob ich einem Zufall auferlegen bin.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/08/vorsicht.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignnone size-full wp-image-3090" title="vorsicht" src="http://www.lassy.org/wp-content/uploads/2010/08/vorsicht.jpg" alt="" width="350" height="233" /></a></p>
<p>Jeder von uns, der im Tierschutz tätig ist, muss früher oder später feststellen, dass sein soziales Engagement nicht nur positive Resonanzen mit sich bringt. Zum Einen wird man mit allgegenwärtiger Missgunst und Streitereien innerhalb der Tierschutz-&#8221;Szene&#8221; konfrontiert, zum Anderen wird die tierschützerische Tätigkeit im Freundes- und Bekanntenkreis häufig als nervig oder Spinnerei abgetan.</p>
<p>Zudem gibt es viele Menschen, die insbesondere den Auslandstierschutz in Frage stellen und mal mehr oder weniger stichhaltige Argumente dagegen liefern.</p>
<p>Als größtes Übel innerhalb des Tierschutzes gelten meiner Meinung nach die schwarzen Schafe, die es leider zu Hauf gibt und die unser aller Ruf schädigen.</p>
<p>Nun, mit diesen Umständen muss man wohl leben und arrangiert sich mit den negativen Seiten. Schliesslich geht es hier um die Tiere und es wäre sicherlich falsch, sich von solchen Fallstricken beirren zu lassen.</p>
<p>Doch treffe ich in letzter Zeit immer häufiger auf &#8220;unerwartete Gegner&#8221;, und zwar so geballt, dass ich diesen Artikel schreibe und Sie, liebe Leserinnen und Leser, frage, ob Ihnen ähnliches passiert ist oder ob ich einem Zufall auferlegen bin.</p>
<p><strong>Sind </strong><strong>Tierschützer bei</strong><strong> Versicherungen unerwünscht?</strong></p>
<p>So bekam ich vor kurzem einen Anruf von einer befreundeten Tierschützerin, die mir erzählte, dass das Versicherungsunternehmen, mit dem sie schon seit Jahren zusammenarbeitet, sich plötzlich weigert, die Pflegestellenversicherung weiter anzubieten.</p>
<p>Ein anderer Tierschützer berichtete mir, dass er ebenfalls Probleme mit seiner Versicherung hat, die sich weigert, einen Hund zu versichern, obwohl dieser weder auf irgendeiner Liste steht, irgendeinen &#8220;Vorfall&#8221; hatte noch besonders groß oder ähnliches ist.</p>
<p>Dem bin ich spasseshalber mal nachgegangen und habe festgestellt, dass ich meinen Hund bei exakt der Versicherung, bei der ich ihn vor 2 Jahren versichert habe, heute nicht mehr versichern könnte &#8230; Merkwürdig.</p>
<p>Besonders herausragend fand ich jedoch, dass die gleiche Versicherung mir auf Anfrage mitteilte, dass sie sogenannte Zwingerversicherungen nur noch für Züchter anbietet und diese Police Tierschutzvereinen nicht mehr zur Verfügung steht.</p>
<p>Nun, natürlich kann es sein, dass gerade die Tierschutzvereine sich als besonders kostenintensiv herausgestellt haben, allerdings sollten die Versicherungen nicht vergessen, dass eben diese Vereine auch Ansprechpartner Nummer Eins sind, wenn Adoptanten Fragen zu Versicherung, Hundesteuer und Co. haben.</p>
<p><strong>Todbringende Hunde aus dem Ausland?</strong></p>
<p>Ebenfalls erstaunlich häufig erleben wir in letzter Zeit, dass ausgerechnet Tierärzte stellenweise sehr ablehnend auf Hunde reagieren, die aus dem Auslandstierschutz stammen. So häufen sich Berichte von Organisationen und Adoptanten, dass sie nahezu wie Kunden zweiter Klasse behandelt werden, wenn sie mit ihrem Vierbeiner beim Tierarzt vorstellig werden und dieser den Heimtierausweis aus einem anderen Land  erblickt.</p>
<p>Mir selber ist es vor ein paar Tagen passiert, dass eine Interessentin für einen unserer &#8220;Palencia&#8221;-Welpen nach erfolgreicher Vorkontrolle plötzlich Abstand von der Adoption des Hundes nahm.</p>
<p>Begründung: Ihr Tierarzt hatte ihr eindringlich davon abgeraten, den Hund zu übernehmen, da &#8220;solche Tiere&#8221; Krankheiten einschleppen und früher oder später schwer krank werden.</p>
<p>Dann, vor einigen Wochen, bekamen wir eine Anfrage, ob wir einen alten Hund aufnehmen könnten, der schon seit Jahren in einer Familie mit Kind lebt. Als der Hund Symptome gezeigt hat, die auf Leishmaniose deuten könnten, wurde der Besitzerin von ihrer Tierärztin dringend geraten, das Tier sofort abzugeben, weil es eine Gefahr für die Gesundheit des im Haus lebenden Kindes darstellen würde.</p>
<p>Nun sollte man eigentlich der Meinung sein, dass ein Tierarzt doch Interesse daran haben sollte, seinen Kunden unaufgeregt und sachlich aufzuklären. Schliesslich ist die Gefahr, Leute in Panik zu versetzen doch recht hoch, wenn es um das eigene Haustier geht und welcher Veterinär möchte schon angsterfüllte Kunden haben?</p>
<p><strong>Jägerlatein als Running Gag</strong></p>
<p>Derweil macht ein besonders makabrer &#8220;Running Gag&#8221; im Hochtaunuskreis (aber sicherlich auch anderswo) in diesen Wochen wieder die Runde. Bereits seit über einem Jahrzehnt erscheint in den Regionalzeitungen immer die gleiche Anzeige, aufgegeben von den örtlichen Jägern:</p>
<p>Abgebildet ist ein totes Reh, um genauer zu sein, das selbe Reh, welches in den Jahren zuvor auch abgebildet war. Darüber die Überschhrift: &#8220;Belohnung&#8221;, gefolgt von dem Aufruf, dass ein wildernder Hund eben dieses Reh gerissen hat und der Jenige, der einen Hinweis auf die Ergreifung liefert eben eine Belohnung erhält.</p>
<p>Nun, falls das Reh tatsächlich von einem Hund gerissen wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass der Bösewicht rein gesundheitlich nicht mehr in der Lage sein dürfte, eine solche Tat zu wiederholen.</p>
<p>Interessant ist allerdings der Aspekt, dass die Regionalzeitungen diesen durchschaubaren Unsinn Jahr für Jahr nahezu identisch abdrucken, ohne zu hinterfragen, ob etwas an der Geschichte dran ist.</p>
<p><strong>Lobbyisten gegen Tierschützer?</strong></p>
<p>Doch was steckt dahinter? Wer hat ein Interesse daran, an sich harmlosen Tierschützern das Leben und die Arbeit zu erschweren? Während ewiggestrige Jagdtreibene von Natur aus kein Interesse daran haben dürften, dass irgendjemand ihr &#8220;Revier&#8221; betritt, sieht das bei Versicherungen, Tierärzten und willfährigen Regionalzeitungen schon etwas aus.</p>
<p>Nun, eine kleine Regionalzeitung wird einer Jagdgesellschaft kaum eine Anzeige abschlagen. Zumal die Jäger gerade im ländlichen Raum einen enormen Einfluss haben, häufig öffentliche Ämter bekleiden und sich zum Teil aus der regionalen Wirtschaft rekrutieren.</p>
<p>Und ein Tierschutzverein, der Hunde aus Spanien vermittelt, tritt in Konkurrenz zu einem Züchter, der Hunde verkauft. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade aus den Zuchtverbänden und den auf Rasse spezialisierten &#8220;Hundesportvereinen&#8221; jedes &#8220;Tod und Teufel&#8221;-Argument genutzt wird, um die eigene &#8220;Ware&#8221; anzupreisen und die Konkurrenz gleichzeitig schlecht aussehen zu lassen.</p>
<p>Auch die Veterinärbehörden sind häufig nicht besonders begeistert von engagierten Tierschützern, stellen diese doch ein enormes Maß an Arbeit dar. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bestimmte Veterinärämter beinahe einen Namen als Tierschutzgegner gemacht haben, was in manchen Fällen tatsächlich dazu führt, dass ein Verein seine Arbeit aufgibt oder den Standort wechselt.</p>
<p><strong>Paranoia oder Zufall?</strong></p>
<p>Nun könnte ich hier ewig referieren, wie frustrierte Massenvermehrer und Zuchtfetischisten ihre Tierärzte unter Druck setzen und wie missmutige Behördenvertreter dauernörgelnde Tierschützer ins Visier nehmen. Ich könnte Vermutungen darüber aufstellen, dass es eben doch eine gewaltige Lobby gibt, die aus für sie guten Grund unsere Arbeit erschwert,  sabotiert und wie sie in verschiedenen Bereichen Druck ausübt..</p>
<p>Doch ob meine Vermutungen stimmen, ob es tatsächlich nur eine zufällige Häufung von Ärgernissen ist oder ob ich gar meine Verstand verliere, kann und möchte ich hier nicht klären.</p>
<p>Merkwürdig bleibt es trotzdem &#8230;</p>
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		<title>Was sich Veterinärämter so einfallen lassen …</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Normen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Massenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>
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		<description><![CDATA[… beschreibt die Mainpost in einem Artikel vom Dezember. Wir werden beobachten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>… beschreibt <a title="Zur Internetseite der Mainpost" href="http://www.mainpost.de/lokales/kitzingen/Uebersicht;art773,4883741" target="_blank">die Mainpost in einem Artikel</a> vom Dezember. Wir werden beobachten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.</p>
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