Zeit zum Wundern … Teil 1

In den letzten Tagen haben uns viele E-Mails erreicht, auf die wir hier eingehen wollen.

So erreichte uns ein Bericht von Tierschützern von RespekTiere in Not, die in Ungarn waren und eine erschreckende Feststellung machten:

Was wir dem noch hinzufügen möchten ist eine unumstößliche Tatsache: eine dieser so unmenschlichen Tötungsstationen erdreist sich tatsächlich und züchtet im hinteren Bereich der Anlage Rassehunde!

Erneut waren nun die Zwinger voller Welpen, daneben die Hündinnen mit leeren Blicken und ausgezehrten Körpern.

Stellen sie sich diese Ironie bitte einmal bildlich vor: da sitzen ein Dutzend Hunde im Todestrakt, nur wenige Tage bleiben ihnen noch zu leben – die Hoffnung darauf, dass sie jemand abholt und ihnen ein neues Heim gewährt, ist verschwindend gering; bereits nach drei oder vier Tagen wartet der Henker – und nur wenige Zwinger entfernt werden Tiere bestimmter Rassen als lebende Gebärmaschinen missbraucht!!!

Die Welpen kommen später im Kofferraum eines PKW\’s versteckt unter schrecklichen Umständen nach Österreich und Deutschland und werden bei uns an Rastplätzen und Tankstellen zu Dumpingpreisen verhökert.

Leider geben die Autoren keinen Hinweis, um welche Tötungsstation es sich handelt. Allerdings ist diese Info auch nicht weiter wichtig, denn was wäre, wenn dies bekannt würde? Sollte man die Zusammenarbeit aufkündigen und den dort vor sich hin lebenden Tieren die Hilfe versagen?

Natürlich ist das Ganze eine Riesensauerei. Allerdings muss man dabei beachten, dass es auch in Ungarn Ausschreibungen für den Betrieb der Tötungsstationen gibt. So hat auch ein “Züchter” die perverse Möglichkeit, sich an einer Ausschreibung zu beteiligen. Bei Zuschlag kann er sein Gehalt mit dem Betrieb der Tötungsstation aufbessern und gleichzeitig als Massenvermehrer arbeiten.

Es ist auch völlig in Ordnung, sich über den Umstand zu ärgern, aber verwunderlich ist es nicht.

Hier verdient ein Mensch Geld auf Kosten der Tiere, dem es egal ist, auf welche Art … Solche Menschen gibt es leider überall. Und viele Menschen, die in solchen Einrichtungen arbeiten bzw. sie betreiben, haben nichts mit Tierschutz am Hut.

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